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22 Rettungshundeteams waren erfolgreich

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Bei der Flächensuche mussten Hund und Hundeführer innerhalb von 20 Minuten zwei versteckte Personen in einem 30 000 Quadratmeter großen Waldstück lokalisieren. (Foto: BRK)

Traunstein – Der Einsatz von gut ausgebildeten Rettungshunden rettet bei Notfällen jedes Jahr zahlreiche Leben, da die Vierbeiner vermisste, hilflose oder orientierungslose Personen oft sehr viel schneller aufspüren können als der Mensch. Darum unterhält auch der Kreisverband Traunstein des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) eine sehr aktive Rettungshundestaffel. Diese war nun zum zweiten Mal nach 2010 Gastgeber für eine zweitägige Prüfung für Flächensuchhunde.


Insgesamt reisten 32 Rettungshundeteams aus ganz Bayern in den Chiemgau, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Das erfolgreiche Absolvieren der Prüfung für Flächensuchhunde ist die Voraussetzung, um in den Einsatz gehen zu dürfen. Damit ein Rettungshundeteam die angestrebte Prüfungsplakette mit nach Hause nehmen darf, galt es, unter den wachsamen Augen von vier Prüfern alle vier Teilbereiche der Prüfung zu bestehen: Theorie, Verweistest, Gehorsam und Suche im Wald.

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Das theoretische Wissen der Rettungshundeführer wurde in Form einer schriftlichen Prüfung ermittelt. Dabei mussten Fachfragen zu Themen wie beispielsweise Erste Hilfe, Erste Hilfe am Hund, Orientierungs- und Kartenarbeit oder Sprech- und Funktechnik beantwortet werden. Beim anschließenden Verweistest auf dem Sportplatz der DJK Kammer musste der jeweilige Rettungshund seinem Führer anzeigen, wenn er eine gesuchte Person gefunden hatte. Wie gut die Hunde den Kommandos ihrer Führer Folge leisteten, wurde beim Gehorsamstest überprüft. Den wichtigsten Prüfungsteil stellte die abschließende Flächensuche nahe Zweckham und Weiderting dar. Von dem Sammelpunkt aus im Sägewerk Schneider wurden die Teams nacheinander zur Suche in den Wald geschickt. »In einem 30 000 Quadratmeter großen Gebiet verstecken sich zwei Personen. Jedes der Rettungshundeteams muss innerhalb von 20 Minuten die beiden Personen finden, um die Prüfung zu bestehen«, erklärte Patrick Fröhlich, der Leiter der Traunsteiner BRK-Rettungshundestaffel.

22 der 32 Rettungshundeteams hatten nach der letzten Teilprüfung Grund zur Freude und erhielten die erhoffte Plakette. Diese berechtigt sie nun zur Teilnahme an Rettungshundeeinsätzen in den nächsten 18 Monaten. fb