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217 Firmen stellen Lehrberufe vor

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Im Salzburger Messezentrum beginnt am kommenden Donnerstag die Berufs-Info-Messe BIM. Sie dauert vier Tage und ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. 217 Firmen stellen Ausbildungsberufe vor.


Zielgruppen der BIM sind Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufen, Eltern, Lehrer und alle an Aus- und Weiterbildung Interessierten. Geboten wird das gesamte Spektrum von Ausbildungsbetrieben über Berufsschulen bis hin zu Kollegs, Fachhochschulen und Universitäten. Abiturienten sollen sich genauso angesprochen fühlen wie Schulabbrecher. Deshalb haben die Organisatoren die Lehrlingswerbung neu aufgesetzt, die erstmals unter dem Motto »Lehre: sehr g’scheit« stattfindet. Bei den »Lehre: sehr g’scheit«-Info-Touren am Donnerstag und Freitag jeweils um 9.15, 10.15, 11.15 und um 14 Uhr werden Jugendliche durch verschiedene Berufswelten geführt. Start ist in einem extra ausgewiesenen Bereich in der Nähe der allgemeinen Information im Bereich des Haupteingangs. Beim Elternnachmittag am Samstag können sich Erwachsene bei Seminaren und Vorträgen über die Bildungschancen für ihre Kinder informieren.

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Im Industrieviertel in Halle 10 bekommen die Besucher geballt Informationen zum Berufs- und Bildungsangebot für technische Berufe. Unter dem Namen »i-Punkt. InfoInsel – Wege nach der Matura« ist eine Informationsplattform eingerichtet, die sich den Abiturienten widmet. Hier stellen Universitäten, Fachhochschulen und Firmen Weiterbildungsmöglichkeiten und berufliche Perspektiven vor. Ein ganz besonderer Schwerpunkt auf der BIM ist die Berufsinformation »Karriere trotz Barriere« für behinderte Jugendliche, deren Eltern und Lehrer durch Reha-Einrichtungen.

Seit 2003 stellen sich bayerische Unternehmen auf der Messe vor. Zum Thema »Grenzenlose Ausbildung« sind heuer unter anderem Aenova aus Tittmoning, Hawle aus Freilassing, Heidenhain aus Traunreut, Kathrein aus Rosenheim und PSM Protech aus Marktschellenberg vertreten. Die AlzChem informiert in Halle 10 über sieben Ausbildungsmöglichkeiten im Chemiepark Trostberg. Ausbildungsleiter Manfred Hochreiter ist guter Dinge, dass AlzChem das Interesse der Besucher wecken kann: »Wir sind einer der ganz wenigen Vertreter der chemischen Industrie auf der BIM. Wir rücken den naturwissenschaftlichen Bereich, die Ausbildung zum Chemikanten in den Vordergrund.« Die Chancen für Berufsanfänger seien hervorragend: »In der Regel wird derjenige, der als Chemikant eingestellt wird, auch übernommen.«

Im vergangenen Jahr war die Mayer Maschinenbaugesellschaft (Siloking) aus Tittmoning zum ersten Mal bei der BIM. Geschäftsführer Dr. Peter Schöttl betont, dass die Messe für sein Unternehmen immer wichtiger werde. »Der Wettbewerb um Nachwuchskräfte wird härter.« Deshalb habe Siloking sein Engagement bei der BIM verstärkt: »Wir haben die Ausstellungsfläche verdoppelt und statt zwei schicken wir heuer sechs Leute hin.«

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