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2012 war für Schleching ein gutes Steuerjahr

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Schleching. In der letzten Sitzung erörterte der Gemeinderat die Jahresrechnung 2012. Im Verwaltungshaushalt gab es zwei kleinere Überschreitungen. Beim Vermögenshaushalt gab es nur eine Überschreitung. Sie betraf den Straßengrunderwerb und die Vermessung am Großnweg in Ettenhausen. Durch die Erschließungsbeiträge fließt das Geld wieder zurück an die Gemeinde.


Dem Nachtragshaushalt 2013 kommt die positive Steuerentwicklung von 2012 zugute. Er wurde nötig unter anderem durch den Grunderwerb des Anwesens Hauptstraße 8 (Dorfladen). Die Ausgaben können ohne Kredite bezahlt werden. Dafür sorgen Mehreinnahmen von Grund- und Gewerbesteuer, Einkommensteueranteil, Schlüsselzuweisungen und Grunderwerbsteuer, sowie Ausbau-, Erschließungs- und Herstellungsbeiträge, Grundstücksverkäufe und Rücklagenentnahmen.

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Wegen der positiven Entwicklung im letzten Jahr wird trotz Mehrentnahmen der voraussichtliche allgemeine Rücklagenstand zum Jahresende höher sein als im Haushaltsplan vorgesehen (162 000 statt 59 200 Euro)

Der Gemeinderat beschloss den Kauf einer neuen Rettungsschere für die Feuerwehr. Die vorhandene ist 26 Jahre alt und schadhaft. Eine Reparatur wäre unwirtschaftlich.

Damit im Winter die Loipen gut präpariert sind und die Gäste und Einwohner im Ort bleiben, wird die Gemeinde das Loipenspurgerät mit Gummiraupen ausrüsten. Dadurch könnten bei wenig Schnee die Langlaufsaison verlängert und Flurschäden reduziert werden.

Die Entschädigung für Standkonzerte, die zweimal jährlich stattfindenden musikalischen Bilderbögen und die Beteiligung am Volkstrauertag, wurden durch den Beschluss des Rates von 300 auf 500 Euro je Veranstaltung angehoben. Als Grund wurde die allgemeine Preissteigung genannt, die seit dem Beschluss aus dem Jahr 2002 sowie dem Zusammenschluss der beiden Musikgruppen in diesem Jahr eingetreten ist.

Der Gemeinderat genehmigte den Haushaltsplan der Arbeiterwohlfahrt Traunstein für das Kindergartenjahr 2012/13 in Höhe von 222 560 Euro. Rund 97 Prozent der Ausgaben sind nicht beeinflussbar; sie hängen ab von der Kinderzahl und dem gesetzlich geforderten Mitarbeiterschlüssel.

Zum ersten Mal hat die AWO für das Kindergartenjahr 2013/14 einen Antrag auf Kostenübernahme einer Berufspraktikantenstelle gestellt. Damit gibt man Erziehern die Möglichkeit, nach vier Jahren theoretischer Ausbildung mit einem praktischen Jahr ihre Ausbildung zu beenden. Der Rat votierte nach längerer Diskussion einstimmig für die Kostenübernahme. Die Mehrkosten betragen etwa 16 000 Euro, dafür entfallen die Kosten für eine Vorpraktikantenstelle in Höhe von 5000 Euro. wun