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2000 Blutkonserven täglich

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Bei fast allen Erstspendern zeigt sich, dass Ängste vor dem Kontakt mit einer Nadel oder dem Anblick von Blut schnell überwunden sind, so das BRK. (Foto: BRK)

Viele Schwerkranke oder bei Unfällen verletzte Personen sind auf die zuverlässige Versorgung mit Spenderblut angewiesen, denn Blut kann trotz des großen technischen Fortschritts noch nicht künstlich hergestellt werden. Darum organisiert alleine der Kreisverband Traunstein des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) jährlich rund 110 Blutspendetermine. Besonders wichtig ist dem BRK-Kreisverband dabei, dass sich neben den langjährigen Spendern auch junge Menschen für ihre Nächsten engagieren und Blut spenden.


Großer Bedarf an Spenderblut

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Wie bedeutsam es ist, dass viele Menschen regelmäßig Blut spenden, zeigt der große Bedarf an Spenderblut. Allein in Bayern werden etwa 2000 Blutkonserven benötigt – und das jeden Tag. Mit nur einer Blutspende kann dabei bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden.

Trotzdem zögern noch immer viele Menschen, Blut zu spenden. Grund dafür ist zumeist, dass sich Nichtspender die Blutspende weit unangenehmer vorstellen, als sie tatsächlich ist. So graut es manchen vor dem Kontakt mit einer Nadel, andere fürchten ohnmächtig zu werden oder können kein Blut sehen. Diese Befürchtungen sind in aller Regel unbegründet, zudem ist das Personal des Blutspendedienstes im Umgang mit individuellen Sensibilitäten erfahren und geht geduldig darauf ein.

Neben dem Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, bringt eine Blutspende dem Spender noch einen weiteren Vorteil. Denn jede Spende wird im Labor gründlich untersucht. Zeigen sich Unregelmäßigkeiten oder Anzeichen einer Krankheit, wird der Spender umgehend schriftlich informiert. So bedeutet jede Blutspende zugleich eine kostenlose Gesundheitsvorsorge.

Blut spenden kann jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 68 Jahren. Blutspenden in höherem Alter sind nach individueller Entscheidung der Ärzte des BRK-Blutspendedienstes möglich. Frauen können viermal, Männer sogar sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss lediglich ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen.

Acht Termine im Januar

Für Januar hat der BRK-Kreisverband acht Blutspendetermine im Landkreis festgelegt. Diese finden in Grabenstätt am Mittwoch, 7. Januar, von 17 bis 20 Uhr in der Volksschule, in Unterwössen am Donnerstag, 8. Januar, von 17 bis 20 Uhr in der Grund- und Mittelschule, in Altenmarkt am Dienstag, 13. Januar, von 16.30 bis 20 Uhr in der Volksschule, in Tittmoning am Mittwoch, 14. Januar, in der Grund- und Hauptschule von 16 bis 20 Uhr, in Inzell am Freitag, 16. Januar, von 16 bis 20 Uhr in der Volksschule, in Kirchanschöring am Donnerstag, 22. Januar, von 16 bis 20 Uhr in der Volksschule, in Fridolfing am Dienstag, 27. Januar, von 16.30 bis 20 Uhr in der Ganztagsschule und in Palling am Mittwoch, 28. Januar, von 15.30 bis 20.30 Uhr in der Grundschule statt. Infos gibt es auch unter Telefon 0861/989730 beim BRK. fb