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20. Schützenwallfahrt nach Irsing

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Zum 20. Mal fand die Schützenwallfahrt des Alzgaus Trostberg von St. Georgen zur Sebastianikirche nach Irsing statt. (Foto: Mix)

Traunreut. Zum 20. Mal fand die Schützenwallfahrt des Alzgaus Trostberg von St. Georgen zur Filialkirche in Irsing statt. Weihbischof Bernhard Haßlberger hielt den Gottesdienst in der Kirche, die dem Patron der Schützen, dem heiligen Sebastian, geweiht ist.


Einen langen Zug bildeten die Vereine des Alzgaus Trostberg mit ihren Fahnenabordnungen und aktiven Mitgliedern, als sie betend von St. Georgen nach Irsing gingen. Die Schützen in ihren Vereinstrachten und die Schützenkönige mit den prächtigen Königsketten gaben ein schönes Bild ab. Erst kurz vor der Irsinger Kirche fielen erste Regentropfen. Aufgrund des Regens fand nach dem Gottesdienst auch das Gedenken an die verstorbenen und gefallenen Mitglieder der Schützenvereine nicht am Kriegerdenkmal, sondern in der Kirche statt.

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Weihbischof Bernhard Haßlberger war schon 1995 bei der Schützenwallfahrt dabei und marschierte anlässlich des Jubiläums auch heuer mit. In seiner Predigt ging der Bischof auf die Ursprünge der Kirche ein und stellte fest, dass sich die Kirche heute ähnlichen Herausforderungen stellen müsse wie damals die allerersten Christen. Der Heilige Sebastian sei für seinen Glauben in den Tod gegangen und gebe allen Gläubigen ein gutes Beispiel ab.

Der Gottesdienst wurde wie jedes Jahr mit dem Sebastian-Lied beendet. Zum Totengedenken waren Böllerschüsse zu hören und das Lied vom »Guten Kameraden«. Peter Holzner, der die Schützenwallfahrt im Jahr 1993 zusammen mit Hans Pfeffer initiiert hatte und sie seitdem jedes Jahr organisierte, blickte zurück auf all die Jahre. Er dankte allen, die die Wallfahrt unterstütz haben und bei der Durchführung mithalfen.

Die 20. Schützenwallfahrt war nun gleichzeitig für Peter Holzner die letzte, die er organisierte. Er wolle die Aufgabe in jüngere Hände übergeben, betonte er.

Den Alzgau bat Peter Holzner: »Haltet diese Wallfahrt aufrecht. Zeigt, dass ihr sie beibehalten wollt als Zeichen bayerisch-christlichen Brauchtums.« Ein Nachfolger für die Organisation der Wallfahrt wird noch gesucht. mix