weather-image
22°

20 Jahre gemeindlicher Kindergarten in Bergen

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Die fünf jährige Franziska empfing zum Kindergartenjubiläum in Bergen Kinder, Eltern und Gäste mit Musik aus der Drehorgel. (Foto: Humm)

Bergen. Seit 20 Jahren gibt es den gemeindlichen Kindergarten in Bergen. Dieses Jubiläum wurde in der Schulturnhalle gefeiert und im Mittelpunkt des Festes standen die Kindergartenkinder. Sie präsentierten zusammen mit Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen den Zirkus »Pepino«, der von den Kindern gestaltet wurde.


Mit Musik aus der Drehorgel empfing die fünfjährige Franziska, Kinder, Eltern und Festgäste. Leiterin Martina Knorn führte zusammen mit einem Zirkusdirektor und seiner Assistentin durch das Programm.

Anzeige

Kinder, als Gewichtheber verkleidet, eröffneten die Darbietungen und stießen zur Belustigung der Zuschauer die Gewichte hoch. Es schlossen sich Jongleure, Rennfahrer, Tänzerinnen und Clowns an. Zu sehen gab es auch Akrobatik und Kinder schlugen reihenweise Purzelbäume. Höhepunkt der Vorstellung war die Dressur mit Löwen und dementsprechend furchteinflößend waren die Kinder als Raubkatzen geschminkt. Verdienter Lohn war der reichliche Applaus für diese sehr gelungenen Darbietungen.

Bürgermeister Bernd Gietl erinnerte: Als vor gut 20 Jahren die Zahl der Kindergartenkinder stetig anstieg und der katholische Kindergarten den Ansturm nicht mehr bewältigen konnte, beschloss die Gemeinde einen Kindergarten zu bauen und in eigener Trägerschaft zu betreiben. Im ersten Jahr besuchten ihn 41 Kinder. Seither sei er stets bestens belegt und kommt in diesem Jahr mit 72 Kindern seiner möglichen Auslastungsgrenze von 75 sehr nahe.

Weiter sagte er, in den vergangenen 20 Jahren haben sieben Kindergartengenerationen, also rund 500 bis 600 Kinder, den Gemeindekindergarten besucht. Nach Abzug der staatlichen Zuschüsse und der Gebühren, stellt die Gemeinde jährlich rund 120 000 Euro zur Verfügung, das heißt, 1800 Euro pro Kind und Jahr.

Der Bürgermeister sagte, bestens ausgebildetes Personal vermittle mit großer Fachkompetenz und liebevollem Einfühlungsvermögen den Kindern großes Wohlgefühl und den Eltern die Sicherheit, ihre Kinder in bester Obhut zu wissen. Er sagte, die Kinder erlernen und erfahren spielerisch wichtige Grundwerte für das spätere Leben wie Gemeinschaftsgefühl, Rücksichtnahme, Freundschaft und Vertrauen.

Er dankte im Namen der Gemeinde und der Bürger allen Erzieherinnen und Pflegerinnen, die in all den Jahren in vorbildlicher Weise tätig waren und den Kindergarten zu dem gemacht haben, was er heute ist: eine Kinderbetreuungsstätte mit einem ausgezeichnetem Ruf. OH