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19 Mal stand eine Eins vor dem Komma

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19 »Einserschüler« wurden bei der Abschlussfeier der Reiffenstuel-Realschule vom Schulleiter Thomas Kaspar (von links) geehrt. Herausragend waren Lukas Leitenbacher (Notendurchschnitt 1,09), Andreas Nissen (1,33), David Asselalou (1,41), Simon Mühlbacher (1,41), Lukas Niederberger (1,41). Weitere Bilder sind unter www.traunsteiner-tagblatt.de zu sehen. (Foto: Wittenzellner)

Traunstein. Für die Absolventen der Reiffenstuel-Realschule Traunstein war der Donnerstag ein besonderer Tag. Nach dem obligatorischen Abschlussgottesdienst in Pfarrkirche Sankt Oswald gab bei der Entlassfeier in der benachbarten, vollbesetzten Aula der Staatlichen Berufsschule I die begehrten Abschlusszeugnisse. 19 Absolventen schafften ihren Abschluss mit der Note Eins vor dem Komma. Schulbester wurde Lukas Leitenbacher mit einem Schnitt von 1,09.


In seiner Rede ging Schulleiter Thomas Kaspar auf den »besonderen Jahrgang« ein. Hatte dieser doch wie Kaspar 2008 am gleichen Tag an der Schule begonnen. Dass der Jahrgang nicht immer ganz einfach war, brachte er aber auch offen zur Sprache: »Manchmal habe ich mich richtig über euch geärgert.« Umso mehr freue es ihn, einen solchen Feiertag mit den scheidenden Schülern zu begehen: »In solchen Momenten macht es Spaß, Pädagoge zu sein. Ich bin stolz auf euch.«

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Für Begeisterungsstürme sorgte Kaspar, als er sich dann noch mit der Schulband am Klassiker »Great Balls of fire« von Jerry Lee Lewis am Mikrofon versuchte. Elternbeiratsvorsitzende Marianne Aicher betonte in ihrem Grußwort in Anlehnung an das zuvor präsentierte Lied »I am sailing« von der Schulband: »Ihr habt manche Stürme bewältigt und mit Hilfen manche Klippen umschifft.« Für die scheidende Vorsitzende, die über eine gute Zusammenarbeit mit den Schulorganen berichten konnte, gab es zum Abschied noch Blumen.

Aus der Sicht der Schüler schilderten Anna Goss und Lukas Niederberger die zurückliegende Schulzeit. Es sei ihnen in den vergangenen Jahren viel abverlangt worden, so ihr empfinden. Die Zusammenarbeit innerhalb der Schule habe aber gut geklappt und auch die Eltern seien ein oft wichtiger Pool in den Jahren des Schülerlebens gewesen.

Dann kam der Höhepunkt für die Absolventen: Klassenweise wurden erst die jeweiligen Abschlussfahrten präsentiert, die Anfang des Jahres nach Prag, Berlin und Südböhmen stattfanden. Anschließend gab es für die 105 Jugendlichen die begehrten Abschlusszeugnisse, die den überwiegend männlichen Schülern nun den Weg in das Berufsleben oder an weiterführende Schulen wie beispielsweise der Fachoberschule öffnen.

Originell war dabei der Aufruf auf die Bühne, verbunden mit einem Bild des jeweiligen Schülers aus vergangenen Zeiten und die Beurteilung aus den Erstklässler-Zeugnissen der Schüler, den Willi Schwenkmeier in seiner gekonnt humorvollen Art vortrug.

Speziell geehrt wurden die besten Abschlussschüler. 19 Mal stand dabei die Note eins vor dem Komma. Die Schulbesten heißen: Lukas Leitenbacher (Notendurchschnitt 1,09), Andreas Nissen (1,33), David Asselalou (1,41), Simon Mühlbacher (1,41), Lukas Niederberger (1,41), Andreas Geierstanger (1,58), Jakob Brandl (1,63), Florian Daxenberger (1,63), Sebastian Arnold (1,66), Stefan Bauregger (1,72), Carla Calvelli (1,72), Katharina Bauer (1,81), Stefan Huber (1,81), Melania Lohwieser (1,83), Simon Schwarz (1,83), Matthias Bächle (1,90), Melanie Huber (1,91), Florian Wastlhuber (1,91) und Carolin Lackner (1,91). awi