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1800 Gäste bei Doppeljubiläum auf dem Hochfelln

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Den Festgottesdienst am Taborkircherl hielt Weihbischof Bernhard Haßlberger aus Ruhpolding. 1800 Gäste lauschten seiner Festpredigt. (Foto: Humm)

Bergen – Zwei besondere Jubiläen gab es heuer im Rahmen des alljährlichen Fellnerfests zu feiern. Das Taborkircherl auf dem Gipfel des Hochfelln wurde vor 125 Jahren geweiht, ebenso das Hochfellnhaus, das im Jahr 1890, fertiggestellt worden war. Die Bergener feierten bei idealem Sommerwetter zusammen mit Gästen und Urlaubern dieses Doppelfest, zu dem sich etwa 1800 Personen vor dem Taborkircherl und auf der Terrasse des Hochfelln-Gasthauses eingefunden hatten.


Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger aus Ruhpolding zelebrierte den Berggottesdienst und hielt die Festpredigt. Zuerst nahm er aber nach musikalischer Einstimmung durch die Blaskapelle der Miesenbacher die Segnung des Hochfelln-Gasthauses vor. Danach zog ein Festzug angeführt von der Blaskapelle, die auch den Gottesdienst musikalisch begleitete, der Altardienst, die Geistlichkeit, Ehrengäste und Fahnenabordnungen der Bergener und Ruhpoldinger Vereine hinauf zum Taborkircherl.

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Vor Beginn der Bergmesse zum Patrozinium des Taborkircherls am Fest der Verklärung Christi begrüßte Pfarrer Martin Appel die Besucher und freute sich über die große Anzahl an Ehrengästen. Darunter waren Landrat Siegfried Walch, der ehemalige Landtagspräsident Alois Glück, Bergens Altbürgermeister Bernd Gietl, Bergens amtierender Bürgermeister Stefan Schneider und viele seiner Kollegen aus umliegenden Gemeinden.

In der Festpredigt betonte der Weihbischof die unendliche Liebe von Gott zu den Menschen, der seinen Sohn dafür opferte und durch seine Auferstehung der Mensch nach dem Tod Herrlichkeit und Glückseligkeit zu erwarten habe. Das Kreuz sei ein Symbol dafür, dass Gott die Menschen auf ihren Wegen stets begleite. Haßlberger empfahl den Gläubigen an Stätten des Kreuzes zu verweilen, um Ruhe zu finden. Im Anschluss an die Predigt segnete der Weihbischof noch die mitgebrachten Kräuterbüscherl.

Landrat Siegfried Walch stellte in seinem Grußwort die wichtige Bedeutung der Heimat heraus. Er sei stolz darauf, Landrat in der schönsten Gegend Deutschlands zu sein. Pfarrer Appel sprach Dankesworte an viele aus und erwähnte besonders den Bergener Franz-Josef Strauß, der als leidenschaftlicher Kirchenpfleger des Taborkircherls dieses Doppelfest organisiert hat.

Strauß bedankte sich mit bewegten Worten für die großartige Zusammenarbeit mit vielen und erwähnte besonders den ehemaligen Sportredakteur des Traunsteiner Tagblatts, Hans Helmberger, Bergens Touristikleiter Wolfgang Helldobler und die Wirtsfamilie Alois Mayer, die an der Erstellung der Festschrift tatkräftig mitgewirkt haben. OH