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162 Schulanfänger freuen sich in Traunreut

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Tobias Hradetzky, der sechsjährige Sohn des evangelischen Pfarrers von Traunreut, freut sich schon auf seinen ersten Schultag in der Sonnenschule. Tobias ist der dritte Sohn der Familie Hradetzky, der die Schule in St. Georgen besucht.

Traunreut. 162 Mädchen und Buben aus dem Stadtgebiet von Traunreut fiebern dem morgigen Dienstag entgegen, ihrem ersten Schultag. Voller Aufregung werden sie mit ihren Schultüten im Arm zum ersten Mal in den Klassenzimmern sitzen und gespannt den Worten der Lehrer lauschen. Insgesamt besuchen im Schuljahr 2014/15 2410 Schüler die Schulen im Stadtgebiet von Traunreut und damit in etwa genauso viele wie im Vorjahr.


Für manche mögen die Ferien viel zu kurz gewesen sein, andere konnten es vielleicht gar nicht erwarten, dass die Schule endlich anfängt. Große Veränderungen stehen im neuen Schuljahr nicht an, sieht man von den Bauarbeiten am Gymnasium ab, die in vollem Gange sind. Die Zahl der Erstklässler hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Im September 2013 wurden 165 Buben und Mädchen eingeschult.

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Zahlenmäßig die größte Grundschule im Stadtgebiet ist auch heuer die Sonnenschule St. Georgen mit 316 Schülern, davon 76 Erstklässlern. Unterrichtet wird in 14 Klassen mit einer durchschnittlichen Größe von 22 Schülern.

247 Schüler sind heuer an der Grundschule Nord gemeldet, davon sind 68 Schulanfänger. Die Schülerzahl an der Grundschule Nord stieg damit im Vergleich zum Ende des vergangenen Schuljahres um 13 Schüler an. In elf Klassen sitzen durchschnittlich 22 Schüler. In diesem Jahr gibt es an der Grundschule Nord wieder drei Ganztagesklassen und mit Christine Kohl bekommt die Schule eine neue Konrektorin.

Mit 91 Schülern ist die Carl-Orff-Schule Traunwalchen nach wie vor die kleinste Schule im Stadtgebiet. Vier Klassen mit durchschnittlich 23 Kindern konnten auch heuer gebildet werden. 18 Kinder besuchen die erste Klasse. Die Traunwalchner Schule sticht mit der Besonderheit heraus, erweiterten Musikunterricht anzubieten. Dieses Jahr gibt es auch zwei Wochenkurse mit der Akademie Dillingen zur Lehrerfortbildung.

Einen Schülerrückgang hat die Werner-von-Siemens-Mittelschule zu verzeichnen. Im neuen Schuljahr besuchen 431 Schüler die Mittelschule, voriges Jahr waren es 450. In 23 Klassen sitzen im Schnitt 19 Schüler.

Die größten Schülerzahlen verzeichnen nach wie vor die weiterführenden Schulen, die auch Jugendliche aus umliegenden Gemeinden besuchen. Mit 676 Schülern ist die Walter-Mohr-Realschule nach wie vor die größte Schule im Stadtgebiet. Im Gegensatz zu den Vorjahren, wo die Schulfamilie noch immer anwuchs, ist heuer jedoch ein leichter Rückgang um 18 Schüler zu verzeichnen. Die Klassen an der Realschule sind relativ groß, im Schnitt sitzen 27 Schüler in einer der insgesamt 25 Klassen.

Das Johannes-Heidenhain-Gymnasium zählt im neuen Schuljahr 544 Schüler in 18 Klassen. Die Schülerzahl am Gymnasium stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht um sechs Schüler an. Die Baumaßnahme am Gymnasium ist in vollem Gange, für den laufenden Unterricht wurden für die Dauer der Arbeiten Ersatzklassenzimmer aufgestellt.

Ins zweite Gymnasium im Stadtgebiet, der Schule Schloss Stein, gehen 105 Schüler. In der Unterstufe sind im Schnitt nur sieben Schüler in einer Klasse, in der Mittelstufe zwölf und in der Oberstufe durchschnittlich 20. Bezeichnend für die Steiner Schule mit angeschlossenem Internat ist auch die Tatsache, dass hier immer wieder junge Menschen aus anderen Bundesländern und aus dem Ausland das bayerische Abitur ablegen. mix