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13 neue Mitglieder wurden aufgenommen

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Waging am See. Immer größer wird die Zahl derer, die den Erhalt der traditionellen Wanderung in der Vorweihnachtszeit von Waging zur Kapelle von Maria Tann unterstützen wollen. In der Jahreshauptversammlung des Vereins der Waginger Maria-Tann-Wanderer im Gasthaus Seerose freute sich der Vorsitzende Albert Lapper über 13 Neuzugänge, die seit der vergangenen Jahreshauptversammlung dem Verein beigetreten sind. Der Verein hat jetzt 117 Mitglieder, 83 männliche und 34 weibliche.


In seiner Rückschau berichtete Lapper von der Teilnahme am Vereinsschießen, bei dem die Mannschaft der Maria-Tann-Wanderer den 23. Platz unter 120 Mannschaften belegt hatte. Mit 56 Teilnehmern war das vereinseigene Preiswattn im Gasthaus Seerose wieder ein voller Erfolg. Zur Maiandacht kamen 45 Teilnehmer nach Maria Tann. Ebenfalls besucht wurde die Maiandacht bei Ludwig Dorfleitner in Moosham. Der Vereinsausflug führte nach Maria Eck, wo Geistlicher Rat Horst Kreß den Gottesdienst hielt, den die »Leonharder Musikanten« musikalisch umrahmten. Beim Klosterwirt saßen die Maria-Tann-Wanderer anschließend bei der weltlichen Einkehr gemütlich zusammen. Trotz Schneefalls kamen 65 Gläubige zur Vorweihnachtsandacht nach Maria Tann und beteten zusammen mit dem Geistlichen Rat Kreß den Rosenkranz.

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In diesem Jahr geht es am 12. April weiter mit dem Preiswattn im Gasthaus Seerose. Die Maiandacht in Maria Tann findet am 15. Mai statt. Geplant ist wiederum der Besuch der Maiandacht von Ludwig Dorfleitner in Moosham am 24. Mai. Der Vereinsausflug führt am 8. Juni nach Schleching mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Remigius und einem geselligen Beisammensein im Gasthof zur Post. Das Vereinsjahr schließt wieder mit dem vorweihnachtlichen Rosenkranz am 21. Dezember in Maria Tann. Bei allen Veranstaltungen könnten auch Nichtmitglieder mitmachen, betonte Lapper.

Dass der Verein gut gewirtschaftet hat und über solide Finanzen verfügt, war dem Kassenbericht von Kassier Oskar Heining zu entnehmen.

Wagings Bürgermeister Herbert Häusl hob die Vereinszwecke hervor: das bayerische Brauchtum pflegen und den christlichen Glauben nach außen tragen. Wir seien zu Dank verpflichtet, in einer friedlichen Welt und in einer so wunderschönen Landschaft leben zu können. »Die Einkehr gehört dazu«, betonte Häusl, denn in unserer Gesellschaft sei es sehr zu wünschen, dass die Leute manchmal wieder mehr miteinander redeten.

Den Vereinsmitgliedern machte er noch ein besonderes Kompliment. Es sei außergewöhnlich, dass bei einer Jahreshauptversammlung mehr als die Hälfte aller Mitglieder anwesend sei. Bjr