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125-Jahr-Jubiläum schon früher

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Gauschützenmeister Anton Stutz (rechts) überreichte einen Teller zum 125-jährigen Bestehen der Schützengesellschaft »Seerose« Taching an Schützenmeister Stefan Kraller. (Foto: Albrecht)

Taching am See. Im Jahr 2002 hat der Schützenverein »Seerose« Taching sein 100-jähriges Bestehen gefeiert und jetzt, zehn Jahre später, sein 125-jähriges. Die Erklärung für den raschen »Alterungsprozess«: Bei der Entrümpelung eines Dachbodens in Waging kam eine Jubiläumsscheibe zum Vorschein, die von der Schützengesellschaft Taching für ihr 25-jähriges Jubiläumsschießen im Jahr 1912 gestiftet worden war und somit beweist, dass in Taching nicht erst seit 1902, sondern schon seit 1887 ein Schützenverein bestanden hat.


Die Feier begann mit dem Empfang der Vereine, bei dem die Musikkapelle Tengling in einer kleinen Besetzung aufspielte. Schützenmeister Stefan Kraller und Bürgermeisterin Ursula Haas begrüßten die Gäste und bei einer kurzen Gedenkfeier für die verstorbenen Mitglieder, gehalten von Diakon Anton Lörzel, legten die Vorstände eine Schale vor dem Kriegerdenkmal nieder. Fortgesetzt wurde das Jubiläum beim Bergwirt, wo Franz Gramminger die Festrede hielt, in der er die Vereinsgeschichte Revue passieren ließ.

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Beim sportlichen Schießen wie bei der Seerose mit dem Luftgewehr, zählten Ruhe, Disziplin und Selbstbeherrschung, die ja aggressivitätsvorbeugend seien, sagte Haas. Mit dem Vereinsheim der Schützen sei zudem etwas absolut Positives, sowohl für den Verein als auch für die Gemeinde entstanden.

Bezirks-Ehrenschützenmeister Josef Niedermeier stellte in seiner Rede vor allem die ehrenamtliche Betätigung in den Vereinen als wichtiges Element in der Gesellschaft in den Vordergrund. Gauschützenmeister Anton Stutz sagte, in den 125 Jahren und vor allem seit der Neugründung in 1954 sei viel bewegt worden von den Tachinger Schützen. Es sei auch bei diesem Jubiläum offensichtlich, dass bei der »Seerose« die Kameradschaft und das Vereinsleben sehr gut funktionieren und auch der Zusammenhalt zwischen Jung und Alt gegeben ist. Nur, sagte Stutz, er wünsche sich keine weiteren Überraschungen beim Entrümpeln von Dachböden.

Der Vorsitzende des Freundschaftsvereins Kammer-Rettenbach Hermann Brosch, überraschte den Jubiläumsverein dann noch mit einem »Fassl« Bier und wünschte ebenfalls alles Gute und eine weiterhin gute freundschaftliche Beziehung. Schützenmeister Stefan Kraller dankte sowohl den Rednern als auch der SG Kammer-Rettenbach und allen, die zum Erfolg dieses Jubiläums beigetragen haben. An drei Frauen, die besonders eifrig mitgearbeitet haben, Renate Mayer, Hanni Prambs und Cornelia Zurowetz, überreichte Kraller Blumen, bevor die Feier mit Musik durch die Kapelle Tengling ausklang. al

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