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125-Jahr-Feier des TSV Waging größtes Fest 2013

Waging am See. Das größte Vereinsfest in der Marktgemeinde Waging ist im kommenden Jahr die 125-Jahr-Feier des TSV Waging. Bei der Versammlung der Vereinsvertreter im TSV-Vereinsheim informierte zweiter Vorsitzender und Festleiter Helmut Bauer über das Programm, das sich vom 5. bis 14. Juli über zwei Wochenenden erstreckt.


Beim Rückblick auf die Feste dieses Jahres hob Vereinereferent Martin Huber das Musikfest von Jung-Otting heraus: »Da hat alles gepasst – von der Organisation bis hin zum Wetter, der Herrgott hat es gut gemeint. Das war ein Superfestl.«

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Eine Reihe anderer Feste war dagegen etwas wettergeschädigt. »Pech wie immer«, so Huber, hatte die Wasserwacht, die ihr Fest absagen musste: »Das ist schon fast Tradition.« Nächstes Jahr wollen es die Wasserwachtler am Samstag, 17. August wieder einmal probieren. Der Trachtenverein hatte in den vergangenen Jahren auch zumeist schlechtes Wetter erwischt. Heuer, so Huber, gab es beim Stadelfest mal Sonne mal Regen, dafür sei der Verein aber beim Seefest mit schönem Wetter entschädigt worden. Auch die Gadener hatten bei ihrem Dorffest nur durchwachsenes Wetter, es konnte aber immerhin stattfinden.

Der »Oberhammer«, so Huber, war das »Aprilwetter« beim Marktfest, wo auf einen Regenschauer am Nachmittag schönes Wetter am frühen Abend folgte, ehe es dann doch wieder zu regnen anfing: »Das war nicht einfach für die Wirte.« Und beim letzten großen Fest des Jahres, bei »Blech im Park« der Musikkapelle Waging, sei es dann schon wieder fast zu warm gewesen.

Es gibt aber in diesem Jahr noch einige größere Termine, die von den einzelnen Vereinen bei der Versammlung noch eigens angekündigt wurden: die »Rocktober«-Party der Fußballabteilung des TSV Waging am 6. Oktober ab 20 Uhr im Vereinsheim, am 27. Oktober um 19 Uhr wieder das Benefizkonzert mit »Folk und More« im Pfarrsaal und am 11. 11. – diesmal ein Sonntag – die Faschingseröffnung mit einem Frühschoppen beim Egger Luggi und einem Zug der Faschingsmusi durch den Markt, wie So-Halunke-Chef Schorsch Seehuber ankündigte.

Bei den Terminen für das kommende Jahr wurde eine Überschneidung offenbar, die auf gar keinen Fall passieren dürfe: Der Waginger Herbstmarkt und der autofreie Sonntag würden auf den gleichen Tag fallen. Das könne nicht sein, monierte Lydia Huber vom Verein Waging bewegt, der den Markt organisiert. Dazu merkte Feuerwehrkommandant Helmut Huber an, dass man mit der Gemeinde »ausreden« müsse, ob dieser autofreie Sonntag überhaupt nochmals stattfinden solle. Er sieht nämlich auch heuer wieder – diesmal ist am Sonntag, 23. September autofrei – ein beträchtliches Problem, weil das seiner Meinung nach genau in die Zeit des Maissilierens hineinfalle.

Walter Glück vom Pfarrgemeinderat dankte allen fürs Mitmachen bei der Orgeleinweihung auf dem Mühlberg. 2500 Euro seien dabei als Erlös übrig geblieben. Als Dank würden alle Vereine zu einer Brauereiführung eingeladen.

Zweiter Bürgermeister Hans Kern stellte abschließend zufrieden fest: »Es ist wunderbar, was sich das ganze Jahr über in Waging abspielt.« he