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125 Kinder aus 23 Nationen betreut

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Das Experiment, Seifenblasen selber herzustellen, ist gelungen. Sichtlich Spaß hatten dabei die Kinder bei der 20-Jahr-Feier des städtischen Kindergartens in Traunreut. (Foto: Rasch)

Traunreut. Freunde zu finden ist für die 125 Kinder des städtischen Kindergartens an der Wichernstraße aus 23 Herkunftsländern kein Problem. Die Nationalität spielt dabei keine Rolle. »Wir sind auf unseren hohen Migranten-Anteil sehr stolz und legen großen Wert darauf, dass alle Kinder gut für die Schule vorbereitet werden«, betont die Leiterin Heidemarie Rieß-Grabner, die seit der Eröffnung des Kindergartens vor 20 Jahren dort arbeitet.


Um ihre multikulturelle Vielfalt zu demonstrieren, empfingen die Kinder mit ihren selbst gebastelten Flaggen Gäste und Ehrengäste im benachbarten Heimathaus in 23 Sprachen. Neben Bürgermeister Franz Parzinger sowie einigen Stadträten waren auch ehemalige Mitarbeiter und Vertreter von Traunreuter Kindertagesstätten gekommen, die bei den Aufführungen der Kinder mit Applaus nicht sparten. Auch für die selbstgetexteten Lieder und Gedichte, die eigens für die Feier einstudiert wurden, gab es großen Applaus. Beifall gab es aber auch für das Personal, das mit dem Elternbeirat das Fest organisiert hatte. »Wir konnten alle Eltern mobilisieren«, freute sich die Leiterin, die auch ihren Kolleginnen großes Lob zollte. Für die Cafeteria spendeten die Eltern rund 40 Kuchen, die im Anschluss an den offiziellen Teil regen Absatz fanden. Auch für die Kinder war allerhand geboten. Es wurde gebastelt und experimentiert und im Turnraum war der Kasperl zu Gast. Die ganze Bevölkerung war willkommen und konnte sich ein Bild von der Einrichtung machen.

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Vor 20 Jahren wurden zunächst 50 Kinder in einer Ganztags- und einer verlängerten Gruppe betreut. Um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, wurde im Februar 1998 im Obergeschoß eine dritte Gruppe und schließlich im September 2007 eine vierte Gruppe eröffnet. Im letzten Jahr kam es erneut zu einem Engpass, und so wurde vorübergehend für drei Jahre eine fünfte Gruppe im Untergeschoß eingerichtet. Durch den Bau neuer Kindertagesstätten hat sich aktuell die Situation entspannt. ga