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1230 Meter Straßen im Leichtausbau reparieren

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Die Straße von Wendling nach Hirschhalm ist eine der Maßnahmen, die heuer im Rahmen der Leichtausbaumaßnahmen der Gemeinde Waging am See saniert werden sollen.

Waging am See. Die Marktgemeinde Waging am See investiert heuer wieder viel Geld in den Leichtausbau, sprich in die Sanierung von Straßen. Im Haushalt stehen dafür 300 000 Euro bereit. Aktuell geplant sind vorerst drei Maßnahmen mit einer Gesamtlänge von 1230 Metern, zu denen aber sicherlich noch einiges dazukommen dürfte.


Bei den zur Sanierung in bisherigem Umfang vorgesehenen Straßenstücken handelt es sich um das Teilstück von Hirschhalm nach Mühlberg (570 Meter), von Hirschhalm nach Wendling (250 Meter) und von Ropferding nach Forst (410 Meter). Diese Maßnahmen bewegen sich laut Franz Fenninger, dem Bautechniker im Waginger Rathaus, in einer voraussichtlichen finanziellen Größenordnung von rund 100 000 Euro. Angedacht ist auch ein Leichtausbau der Strecke von Aglassing nach Steppach; aber hier müssen zuvor Grundstücks-Angelegenheiten bereinigt werden. Und auf eine Rückfrage aus dem Gemeinderat hin betonte Bürgermeister Herbert Häusl, dass bei diesen Straßen nur »drauf geteert« werde, die Straßen würden nicht breiter; es handle sich um reinen Bestandsausbau.

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Zu den Maßnahmen im Topf der heurigen Straßenleichtausbaumaßen gehört auch die Sanierung der Geppinger Straße, die in diesen Tagen mit dem Aufbringen der Feinschicht zu Ende geht. Rund 90 000 Euro wird dieser Straßenausbau auf einer Länge von 150 Metern kosten. Zur Thematik allgemein meinte der Bürgermeister, es bestehe erheblicher Nachholbedarf, obwohl die Gemeinde all die Jahre sehr auf ihre Straßen und Brücken geachtet habe. Künftig müsse man allein für den Erhalt der Infrastruktur mehr als bisher ausgeben. Denn viele der Straßen seien jetzt zwischen 40 und 50 Jahre alt, seien oft ohne ordentlichen Unterbau erstellt worden und oft seien auch die Bankette nicht gesichert. »Schön langsam, aber kontinuierlich«, so der Bürgermeister, müsse man   sanieren, wenn man die Straßen und Brücken erhalten wolle, was sowieso »alternativlos« sei. Punkt für Punkt müsse man sich in den kommenden Jahren mit dieser Thematik befassen und immer zusehen, ob man nicht Fördermöglichkeiten ausnutzen könne, meinte Häusl. he