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12 000 Festivalgäste kamen mit der Bahn

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Übersee. Als ein friedliches Fest ohne größere Zwischenfälle bezeichnete Bürgermeister Marc Nitschke die Festivals »Chiemsee Rocks« und »Chiemsee Reggae Summer« in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Während beim Rocks-Festivals heuer die Besucherzahl um 1000 auf 11 000 anstieg, war der Ansturm auf den Reggae Summer mit 23 000 Besuchern, statt im Vorjahr 30 000, deutlich zurückgegangen.


Wie bei so großen Festivals üblich, kam es auch zu mehreren Vorfällen. Im Hinblick auf starken Alkoholkonsum fielen besonders ein 17-Jähriger und ein erst 13-jähriges Mädchen auf. Den Sicherheitskräften fiel zudem auf, dass heuer viele Besucher bereits stark alkoholisiert zum Gelände in der Alm-au reisten. Insgesamt kamen 12 000 Festivalgäste mit der Bahn. »Das ist logistisch erfreulich und ein erheblicher Beitrag zum Umweltschutz«, so Nitschke.

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Besonderheiten des heurigen Chiemseefestivals seien zudem die Explosion einer Gaskartusche im Wohnmobilbereich und die kurzzeitige Räumung des Bühnenbereiches wegen eines Gewitters am Samstagabend gewesen. Letzteres war noch am Donnerstagvormittag von den Hilfskräften durchgespielt worden. Dass trotzdem noch nicht alles geklappt hatte, mahnte Gemeinderat Max Speckbacher (SPD) an. So hätte es Schwachpunkte in der Kommunikation mit den Sicherheitskräften gegeben. Wichtige Informationen wann, wie und wohin zu räumen sei, seien nicht »durchgekommen«, erinnerte sich Speckbacher. Bürgermeister Nitschke verwies darauf, dass diese Mängel bereits im Rahmen der unmittelbaren Nachbesprechung diskutiert worden waren.

Ansonsten verwies auch Speckbacher auf einen »wunderbaren« Verlauf des Festivals. Dem schloss sich auch Erika Stefanutti (FBL) an: »Die Zusammenarbeit war hervorragend. Es ist immer besser organisiert.« lukk