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112 ist kinderleicht!

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112 europaweit und jederzeit! Am heutigen Donnerstag, dem 11.2., ist der Tag des Notrufes. Die Feuerwehren im Landkreis Traunstein sagen, »es ist kinderleicht einen Notruf abzusetzen und so für rasche Hilfe im Notfall zu sorgen«. (Foto: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

»Es ist kinderleicht! Um anderen in einer Notlage zu helfen, setzt man mit der Notrufnummer 112 die Rettungskette in Gang«, erklärt Daniela Rottner vom Kreisfeuerwehrverband Traunstein. Um immer wieder auf die europaweit einheitliche Notrufnummer aufmerksam zu machen, wurde der 11. Februar als Tag des Notrufs festgelegt. Die kostenfreie Nummer ist überall vorwahlfrei und netzunabhängig erreichbar. Mit den fünf W-Fragen kann man rasch Hilfe anfordern, wenn man sie braucht. In einem kurzen Youtube-Video zeigt die Feuerwehr, wie es geht.


Dabei gilt die Nummer für Rettungsdienst, Feuerwehr und fast alle weiteren Hilfsdienste. Wichtig ist, dass man die Nummer dann parat hat. »Deshalb ist es bereits für Kinder wichtig, die Nummer 112 zu trainieren und sie zu informieren, wann sie dort anrufen sollen«, so die Fach-Kreisbrandmeisterin für die Jugendarbeit der Feuerwehren, Martina Steinmaßl. Die Mitarbeiter der rund um die Uhr besetzten Integrierten Leitstelle wollen bestimmte Dinge wissen, damit sie die Helfer alarmieren können. Wo ist der Unfall passiert? Wer ruft an? Was ist genau passiert? Wie viele Verletzte gibt es? Und der Anrufer soll warten, ob noch Fragen kommen! Binnen weniger Sekunden werden die Helfer alarmiert.

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In dem Videoclip auf dem Youtubekanal des Kreisfeuerwehrverbands Traunstein zeigt Rottners Tochter Nora, wie einfach sie Hilfe anfordern kann. Sie könne nur allen Eltern empfehlen, sich immer wieder mit der 112 zu beschäftigen. Kindgerecht aufbereitet, lerne der Nachwuchs spielend das richtige Vorgehen.

Den Notruf 112 gibt es bereits seit 1991. Für die Landkreise Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting landen die Anrufer bei der Integrierten Leitstelle in Traunstein, die dann je nach Einsatz BRK, Malteser, Wasserwacht, Bergwacht, DLRG, THW und Feuerwehr alarmiert.

Hob

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