weather-image
25°

1100 Euro für Uganda gespendet

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Selbstgebackene Kuchen und Rosen verkauften die Schüler der Ludwig-Thoma-Grundschule, um ein Misereor-Projekt in Uganda zu unterstützen.

Traunstein. Beim Verkauf von selbstgebackenen Kuchen und Rosen zugunsten der Misereor-Aktion für Uganda nahmen Schüler der Ludwig-Thoma-Grundschule in Traunstein 1100 Euro ein.


Als Vorbereitung dazu hatten die Kinder im Ethikunterricht von den Menschen in Uganda, ihrem Leben und ihren Problemen erfahren und eine Ausstellung erarbeitet.

Anzeige

80 Prozent der Menschen in Uganda leben von der Landwirtschaft. Da diese vom Wetter abhängig ist, macht ihnen der Klimawandel mit immer extremeren Regen- und Trockenzeiten schwer zu schaffen – vor allem im Norden. Hunger und Krankheit sind die Folge. Ein weiteres Problem im Land ist die mangelnde Bildung. Um zu helfen, bringen Misereor-Mitarbeiter den Menschen in den Dörfern Lesen, Rechnen und Schreiben bei. Außerdem lernen sie, ihre Felder nachhaltig zu bewirtschaften, um die Familien ernähren zu können und eventuell sogar einen kleinen Teil der Ernte auf dem Markt zu verkaufen. Damit kann der Schulunterricht für die Kinder finanziert werden.

Im Süden des Landes, der mit seinen wunderschönen Naturschutzgebieten, dem Nil und dem Viktoriasee eher an ein Urlaubsland erinnert, leiden die Menschen unter Korruption und Vertreibungen. Große Unternehmen siedeln sich mit ihren Kaffee-, Holz- und Rosenplantagen an und vertreiben die Menschen einfach von ihrem Land. Wassermangel in der Umgebung, Verunreinigung der Böden und des Grundwassers durch Chemie sind die Folge. Auch dort sind Misereor-Mitarbeiter tätig und lehren die Menschen, ihre Felder biologisch zu bewirtschaften und damit unabhängig von großen Konzernen zu werden. Diese Arbeit von Misereor in Uganda wollten die Traunsteiner Grundschüler unterstützen und verkauften dazu ihre vielen, selbstgebackenen Kuchen und 200 Rosen aus fairem Handel, die ihnen Markus Varga vom Rosenkavalier gestiftet hatte.