Bildtext einblenden
An der Ausfahrt von Weibhausen in die Staatsstraße zwischen Traunstein und Waging soll ein Stoppschild für mehr Verkehrssicherheit sorgen.

Stoppschild soll für mehr Verkehrssicherheit sorgen

Wonneberg – Bürgermeister Martin Fenninger erinnerte in der jüngsten Gemeinderatssitzung daran, dass die Regionalinitiative der Integrierten Ländlichen Entwicklung, die ILE Zukunftsregion Rupertiwinkel, auch in diesem Jahr ein Regionalbudget von insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung stellt, mit dem sie verschiedene Kleinprojekte aus der Region unterstützen will.


Möglich ist das durch das gleichnamige Förderprogramm »Regionalbudget«, das bereits in den vergangnen Jahren erfolgreich umgesetzt wurde. Dabei können sich Vereine, Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen, Kirchengemeinden etc. um eine Förderung ihres Projekts bewerben. Bis zum 14. März können Anfragen eingereicht werden.

Laut Fenninger sollte sich die Gemeinde Wonneberg um diese Förderung bemühen, um damit die neuen, stapelbaren Stühle, die im neuen Bürgerhaus benötigt werden, zu finanzieren. »Möglicherweise sind auch noch eine Gefriertruhe/ein Gefrierschrank und ein Getränkeautomat drin.« Alles zusammen könne man als Paket beantragen. Wie Fenninger weiter bekannt gab, sind für das neue Bürgerhaus bereits ein Kühlschrank und eine Theke bestellt.

Überdies teilte Fenninger mit, dass die Gemeinde auf Wunsch von Gemeinderatsmitgliedern eine Verkehrsschau für den Einmündungsbereich der Staatsstraße 2105 in den Ortsteil Weibhausen vornehmen ließ, weil sie dort ein Sicherheitsproblem sehen. Bei dieser außertourlichen Verkehrsschau mit der Polizei und Vertretern der zuständigen Behörden habe er die Verkehrssituation an Ort und Stelle besprochen, so der Bürgermeister. Außertourlich deshalb, weil die Unfallkommission im Landkreis Verkehrsunfälle im Drei-Jahres-Rhythmus auswerte und Abhilfemaßnahmen beschließe. Dieser Knotenpunkt bei Weibhausen sei jedoch bislang nicht als unfallauffällig eingestuft; falls mehr passiere, ordne man ihn als unfallhäufig ein. Dennoch komme ein Stoppschild an die Ausfahrt, sodass Fahrzeuge von Weibhausen kommend anhalten müssen, ehe sie in die Staatsstraße einfahren. »Wir wollen also abwarten, ob sich durch das Stoppschild etwas ändert.« Weitere Maßnahmen, zum Beispiel das Anbringen eines Verzögerungsstreifens zur Geschwindigkeitsverminderung beim Ausfahren von der Staatsstraße oder das Anlegen einer Verkehrsinsel, seien kritisch gesehen worden.

Im weiteren Verlauf der Sitzung ging es um den Schriftzug an der Ostseite des neuen Bürgerhauses, mit dem die Gemeinde Wonneberg darauf aufmerksam machen möchte, dass es sich bei diesem Gebäude um das Haus für die Wonneberger Bürger handelt. Neben dem Schriftzug »Bürgerhaus Wonneberg« soll auch das Gemeindewappen die Bedeutung des neuen und modern gehaltenen Gebäudes unterstreichen. Im Gremium war man sich einig, dem Stil des Hauses entsprechend, einen edlen und geraden Schriftzug für die Fassadenbeschriftung zu wählen. Über die Schriftfarbe solle der beauftragte Maler entscheiden, auf jeden Fall solle sie mit der Farbe der Fensterrahmen harmonieren.

Am Ende der Sitzung erkundigte sich Josef Helminger nach den Namen der Wonneberger Landwirte, die zu den Interviews des neu etablierten Bauernrats eingeladen worden sind. Fenninger gab ihm bereitwillig Auskunft und nannte die Namen der Ausgelosten. Bei den Interviews kamen neben Voll- und Nebenerwerbslandwirten aus dem konventionellen Bereich auch Landwirte von ökologisch bewirtschafteten Betrieben zu Wort.

ca

Mehr aus Wonneberg