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Trotz Corona war die Kindergruppe des Gartenbauvereins aktiv.

Gartenbauverein: Viele Veranstaltungen wegen Corona ausgefallen

Wonneberg – Corona hat dem Gartenbauverein Wonneberg in den vergangenen zwei Jahren schwer zu schaffen gemacht. Treffen der Mitglieder waren nicht möglich gewesen. So war die Frühjahrsversammlung im Gasthaus Gruber nun die erste große Veranstaltung seit Herbst 2019. Vorsitzender Alfons Mader freute sich, dass viel Gartenfreunde aus St. Leonhard und Umgebung erschienen.


In seinem Rückblick führte er aus, dass viele geplante Veranstaltungen während der vergangenen beiden Jahre der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen seien. 2020 mussten fast alle Termine gestrichen werden. Lediglich der Kurs zum Binden eines herbstlichen Türkranzes unter der Anleitung von Christina Kriegenhofer und das Kinderferienprogramm fanden statt.

Die Wonneberger Gartler richteten auch wieder einige reparaturbedürftige Ruhebänke her, wie das Bankerl an der Weißbacher Kapelle. Über die Aktivitäten des Vereins berichtete auch Schriftführerin Nicola Eder. Sie erinnerte an den Zwei-Tage-Ausflug ins Altmühltal und zur Landesgartenschau nach Ingolstadt, an die Fahrt zur Gartenbäuerin Gerlinde Berger in Fridolfing und an die Fahrt nach Berchtesgaden zu Monsignore Thomas Frauenlob. Die traditionelle Radltour nach Maria Tann konnte auch wieder stattfinden wie auch ein Töpferkurs bei Iris Purzeller. Eder freute sich über 25 neue Mitglieder im Verein.

Moni Seichter zeigte Fotos von den Aktivitäten der »Laubfrösche«, der Kindergruppe des Vereins. Das erste Treffen hatte bei Johanna Wagner stattgefunden. Hier hatten die Kinder – und auch die begleitenden Erwachsenen – die Möglichkeit, einen Stelzenführerschein zu machen. Das nächste Treffen der Kindergruppe stand unter dem Motto Wald. Der Waldpädagoge Stefan Strasser erklärte den Kindern viele Zusammenhänge in Wald und Natur. Das Osternesterbasteln auf dem Schulhof der Grundschule Wonneberg war bei den jungen Gartlern ein Höhepunkt. Mit Feuereifer kreierten sie Kunstwerke überwiegend aus Naturmaterialien.

Mader freute sich, dass sich so viele junge Frauen mit viel Elan um die mittlerweile mit 30 Kindern sehr starke Gruppe kümmern. Mader berichtete über einen Zuschuss in Höhe von 535 Euro, den die Kindergruppe durch ein Förderprogramm für Vereine des Landkreises Traunstein erhalten habe.

Kassier Christian Köfler informierte die Vereinsmitglieder über den Kassenstand der Jahre 2019, 2020 und 2021. Er meinte, dass die Finanzlage besonders gut sei, weil so viele der geplanten Veranstaltungen, für die das Geld verwendet worden wäre, ausgefallen waren. Irmi Warislohner, die gemeinsam mit Marianne Kugelstatter die Kassenprüfung vorgenommen hatte, bestätigte dem Kassier eine perfekt geführte Kasse. Somit wurde die Vorstandschaft und der Kassier ohne Gegenstimmen von den Vereinsmitgliedern entlastet.

In seinem Grußwort sprach Bürgermeister Martin Fenninger mit Blick auf die Corona-Pandemie von einer »saudummen« Zeit. Er lobte die Mitglieder des Wonneberger Gartenbauvereins, der in der Gemeinde eine wichtige Einrichtung sei. Trotz aller Widrigkeiten hätten sie versucht, das Vereinsleben aktiv zu gestalten. Fenninger warb für die anstehende Neuwahl 2023 um engagierte Personen, die bereit sind, sich in die Vorstandschaft wählen zu lassen. Ihm war es ein großes Anliegen, dass es mit dem Verein weitergeht.

Der Bürgermeister machte auf die Einweihung des Bürgerhauses im Juli und des neu gestalteten Dorfplatzes an Kirchweih in St. Leonhard aufmerksam. Er hoffte, dass der Gartenbauverein jeweils Blumenschmuck beitrage. Alfons Mader sagte ihm hierfür spontan zu und versprach, die Gemeinde auch mit Pflanzen für die Innenräume des Bürgerhauses zu unterstützen.

»Heimat unterm Föhnhimmel, Chiemgau und Rupertigau aus der Vogelperspektive« hieß der Vortrag, den Georg Unterhauser hielt. Er zeigte Luftaufnahmen von Orten aus dem Landkreis Traunstein. Ab und zu machte er eine »Zwischenlandung« und fügte auch gartensachliche und teils geschichtliche Informationen seinem Vortrag an.

Mit der Ehrung der seit zehn Jahren dem Verein angehörigen Mitglieder mit einem Primerl und der Tombola schloss Alfons Mader die Veranstaltung.

LB

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