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Dieser Winter bedeutet Stress – Winterdienst rund um die Uhr im Einsatz

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Auch in der Gemeinde Wonneberg türmt sich der Schnee, vor allem entlang der Straßen und Wege, so wie hier am Bahnhof in Weibhausen. Im Hintergrund sind das Egerdacher Kirchlein und der Teisenberg zu sehen. (Foto: H. Eder)

Wonneberg – Bürgermeister Martin Fenninger betonte im Gemeinderat, dass der Wintereinbruch auch für die Räumdienste im  Gemeindegebiet eine Herausforderung bedeute. Er lobte die Einsatzkräfte, »die praktisch rund um die Uhr gearbeitet haben und noch arbeiten«.


Für die Mitarbeiter der gemeindlichen Bauhöfe bedeute der Wintereinbruch vor allem Stress. Sie arbeiten derzeit am Anschlag. Sie sind verantwortlich dafür, dass die Gemeindestraßen befahrbar sind, damit die Menschen frühmorgens zur Arbeit oder in die Schule oder abends nach Hause kommen. Überdies werde auch noch vieles geräumt, was nicht in ihr Aufgabengebiet falle. Da sei es völlig unverständlich, dass einige Bürger die Mitarbeiter des Räumdienstes beschimpfen, weil nicht immer alles schnell genug frei sei. »Ich halte das für völlig unangebracht und bitte die Bewohner um Verständnis.«

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Außerdem wurden in der Sitzung Beschlüsse bekannt gegeben, die zwar hinter verschlossener Tür gefasst, deren Gründe zur Geheimhaltung aber mittlerweile entfallen sind.

Dazu zählte zum einen der Auftrag zur Abgabe eines Nachtragsangebots zum Nachrüsten von Schneefangstangen und -stoppern. Damit wurde die Firma Sollacher beauftragt, die diese Stangen und Stopper auf dem Dach des neuen Kindergartens zum Bruttopreis von 6000 Euro anbringen soll.

Zum anderen beschloss der Gemeinderat nichtöffentlich, die Vergabe des Planungsauftrags für eine Voruntersuchung zum möglichen Bau eines Bürgersaals. Dieser geht an das Architekturbüro von Thomas Bachmayer in Vachendorf.

Wie Fenninger zudem wissen ließ, werde das Thema Mobilfunk demnächst wohl auch Gegenstand von Diskussionen in der Gemeinde Wonneberg. Denn der Freistaat werde die Kommunen künftig aller Voraussicht nach finanziell unterstützen, damit sie den Ausbau ihres örtlichen Mobilfunknetzes eigenverantwortlich vorantreiben können. Die entsprechende Richtlinie, um Funklöcher im Freistaat zu schließen, sei in Kraft gesetzt worden, habe ihm das Wirtschaftsministerium in einem Schreiben mitgeteilt. »Vermutlich müssen die entsprechenden Fördergelder dann schon in den nächsten zwei Jahren abgerufen werden.« ca