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Bahnübergang Weibhausen derzeit gesperrt

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Der Austausch der Schienen an der Bahnstrecke Traunstein-Waging zwischen Hufschlag und Weibhausen geht flott voran. Der Bahnübergang an der Haltestelle Weibhausen wird aber noch bis 7. September gesperrt bleiben. (Foto: Eder)

Wonneberg – Reichlich überrascht waren viele Anwohner und Nutzer der Straße zwischen Weibhausen und St. Leonhard, als am Montagmorgen plötzlich der Übergang an der Weibhausener Haltestelle der Südostbayernbahn geschlossen war.


Der Grund: Umfangreiche Bauarbeiten werden an der Gleisanlage durchgeführt. Die Sperrung wird bis 7. September dauern, wie Michael Schauer, der Geschäftsführer der für den Bahnübergang zuständigen Firma Schauer aus Rohrdorf, auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte.

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Dieser Zeitrahmen ist auch Inhalt der verkehrsrechtlichen Anordnung, der offiziellen Mitteilung der Südostbayernbahn beziehungsweise der Baufirmen, die der Verwaltungsgemeinschaft Waging vorliegt. Offenbar ist dies aber nur mangelhaft kommuniziert worden. So war der Wonneberger Bürgermeister Martin Fenninger am Dienstagnachmittag damit beschäftigt, die Aufstellung weiterer Hinweisschilder anzuordnen. Auch er war erst zu diesem Zeitpunkt über die Dauer der Sperrung informiert worden.

Und darum geht es bei der Baumaßnahme, wegen der schon seit längerer Zeit auf der Strecke zwischen Traunstein und Waging auch kein Zug mehr fährt und ein Schienenersatzverkehr eingerichtet ist: Es müssen auf dem Streckenabschnitt zwischen Hufschlag und Weibhausen zwei Wasserdurchlässe erneuert werden. Und da in der Zeit sowieso Sperrungen der Strecke notwendig sind, nutzt man dies bei der Südostbayernbahn, um in dem Bereich etwa 2000 Meter Schienen auszutauschen.

Wie Manfred Kleinschwärzer, der Leiter der Instandhaltung Infrastruktur bei der Südostbayernbahn, mitteilte, seien die Gleise auf der Strecke schon arg in die Jahre gekommen. Mit der parallelen Ausführung des Schienenwechsels und der Erneuerung der Durchlässe habe man die Belastung für die Reisenden so gering wie möglich halten wollen.

Die Schienen sind schon weitgehend ausgewechselt. Aber es werden noch Folgearbeiten notwendig sein, unter anderem umfangreiche Schleifvorgänge, ehe der Bahnübergang wieder hergestellt werden kann. Die Arbeit an den Schienen obliegt der Augsburger Firma Bahnbau-Gruppe, für den Übergang ist die Firma Schauer zuständig. he