Zustimmung für neues Wohn- und Geschäftshaus in Waging

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Dort, wo jetzt der Bauzaun steht, will die Firma Vewag ein Wohn- und Geschäftshausbauen. (Foto: Konnert)

Waging am See – An der Salzburger Straße wird die Firma Vewag ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude bauen. Der Bauausschuss des Markts Waging erteilte dem Vorhaben in seiner jüngsten Sitzung das gemeindliche Einverständnis. Vor Erteilung der Baugenehmigung muss noch ein Erschließungsvertrag mit den Gemeindewerken abgeschlossen werden.


Entgegen dem ursprünglichen Wunsch des Bauherren, die Fassade mit einer dunklen Holzschalung zu gestalten, hat sich das Gremium für einen »hellen/warmen« Holzfarbton ausgesprochen, der sich gut in die Umgebungsbebauung einfüge. Zugestimmt wurde dem Bau von acht zusätzlichen Stellplätzen vor dem Bestandsgebäude der Firma Vewag an der Salzburger Straße 35, auch wenn dadurch das Längsparken auf dem gemeindlichen Parkplatz entlang der Salzburger Straße möglicherweise eingeschränkt wird.

Das Wohn- und Geschäftshaus mit Tiefgarage soll auf dem selben Grundstück westlich des Firmengebäudes entstehen. Es wird von dem Bestandsgebäude etwas abgesetzt. Auf diesem Teil des Baugrundstücks befand sich eine Gewerbehalle beziehungsweise ein Möbelhaus, das bereits abgebrochen wurde und das mit seinen Außenanlagen das Grundstück früher komplett versiegelt hatte. Das Abbruchgelände ist derzeit mit einem Bauzaun abgesichert.

Das neue Gebäude ist in fünfeckiger Bauweise geplant mit zwei oberirdischen Vollgeschoßen und einem Untergeschoß mit Tiefgarage und Technikräumen. Im Erdgeschoß soll auf rund 486 Quadratmetern die gewerbliche Büronutzung stattfinden, im Obergeschoß sind fünf Wohnungen zur Vermietung vorgesehen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 395 Quadratmetern. Die Wohnungen haben eine Galerie-Ebene über dem Obergeschoß, die so ausgestaltet wird, dass sich optisch kein drittes Geschoß an der Fassade abzeichnet.

Das Erdgeschoß ragt im Westen und Süden über den zweigeschoßigen Baukörper hinaus, so dass sich die unterschiedlichen Nutzungen durch unterschiedliche Fassadengestaltungen zeigen können und das Gebäude optisch kleiner geteilt wirkt. Der erdgeschoßige Teil bekommt ein Flachdach, das so aufgebaut wird, dass ein Teil des Regenwassers verzögert ans Entwässerungssystem abgegeben wird. Der zweigeschoßige Teil wird mit geneigten Dachflächen gestaltet, die sich hinsichtlich der Dachneigung an der Umgebungsbebauung orientieren. Die Wandhöhe wird 7,35 Meter betragen, die Firsthöhe rund 9 Meter.

Ein Aufzug ist nicht vorgesehen. Da sich alle Wohnungen im Obergeschoß befinden, müssten sie laut Bayerischer Bauordnung barrierefrei gestaltet werden. Bei drei Wohnungen ist dies möglich, für zwei Wohnungen hat der Bauausschuss der Abweichung von diesen Vorschriften zugestimmt, weil sonst der Raum nicht optimal genutzt hätte werden können.

In der Tiefgarage sind 23 Stellplätze unter anderem in Duplexgaragen vorgesehen. Die Zufahrt erfolgt über die Staufenstraße. Die Tiefgarage soll auch einen Verbindungsgang zum Bestandsgebäude erhalten. Im Eingangsbereich des Neubaus an der Staufenstraße soll ein weiterer Stellplatz für Lieferanten und Kurzzeitparker eingerichtet werden.

kon

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