Waginger Logo zum Start der Werbekampagne „Retterherzen gewinnen“ ausgewählt
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Foto: Thomas Pfeffer, FF Waging am See

Waginger Logo zum Start der Werbekampagne „Retterherzen gewinnen“ ausgewählt

Waging am See – Unter diesem Slogan ,,Retterherzen gewinnen" macht das Bayerische Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integration derzeit Werbung für die ehrenamtliche Mitgliedschaft bei den Freiwilligen Feuerwehren in Bayern. Gesucht werden hierbei tolle Ideen, um neue „Retterherzen“ zu gewinnen. Natürlich alles passend zum anstehenden 11.2., dem „Tag des europäischen Notrufes – 112“.


Bereits Ende vergangenen Jahres wurde die Waginger Feuerwehr von Staatsminister Joachim Hermann für die zahlreichen Aktionen zur Mitgliedergewinnung der heimischen Feuerwehr ausgezeichnet. Besonders die Themenbereiche „Doppelmitgliedschaft bei der Feuerwehr“, „Ladies in Red – Frauen bei der Feuerwehr“, „Feuerwehrfriseur greift zur Rettungsschere“ sowie ein abgehaltener Tag der offenen Tür und eine Sonderausstellung der Feuerwehr im Waginger Baiuvarenmuseum beeindruckten die Preisrichter.

Und so wie es aussieht, ist den dortigen Verantwortlichen die Feuerwehr Waging in guter Erinnerung geblieben. In den sozialen Medien wie Facebook, Instragram und Twitter wurde vom Ministerium das Waginger Logo „Wir führen ein Doppelleben – mit uns kannst Du das auch“ zum Start ihrer Werbekampange unter dem Motto: „Retterherzen gewinnen“ als sogenannter „Eyecatcher“, also als Blickfang ausgewählt.

Mit diesem Logo soll darauf hingewiesen werden, dass die meisten Feuerwehrmitglieder in Bayern ihr Ehrenamt als „Doppelleben“ ausführen. Symbolisiert wird dadurch das „Privatleben“ und der ehrenamtliche Feuerwehrdienst. Auch die verschiedensten Aufgaben der Feuerwehr werden dargestellt, wie die Tätigkeit im Chemikalienschutzanzug bei Gefahrguteinsätzen, als Führungskraft und Gruppenführer eines Feuerwehrfahrzeuges, der Atemschutz- und Höhensicherungseinsatz, die Brandbekämpfung, sowie die Jugendfeuerwehr und auch der freiwillige medizinische Ersthelferdienst der First-Responder-Gruppe.

In Bayern kümmern sich etwa 326.000 aktive Feuerwehrmitglieder um den Brandschutz und technischen Hilfsdienst, welches eine sogenannte Pflichtaufgabe der Gemeinden ist. Die große Mehrheit, also 316.000 Frauen und Männer leisten diesen Dienst freiwillig in rund 7500 Freiwilligen Feuerwehren. Berufsfeuerwehren gibt es nur in den Städten Augsburg, Fürth, Ingolstadt, München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg. Besonders erfreulich ist dabei, dass die Anzahl der weiblichen Feuerwehrdienstleistenden mit über 32.000 Feuerwehrfrauen kontinuierlich zunimmt. Nachdem es während des 2. Weltkrieges auch eine Frauenfeuerwehr in Waging gab, war die Feuerwehr aus Waging bereits in den 1980-er Jahren wieder „mit dabei“ als die ersten Frauen aktiv zur Feuerwehr gingen. Über weitere „Retterherzen“ freuen sich nicht nur die fünf Feuerwehren des Marktes Waging, sondern bestimmt auch viele andere Feuerwehren in Bayern.

Thomas Pfeffer

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