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Sennerinnen sammelten »Miligeld fürn Schnaps aufnacht«

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Eine Gruppe fescher Sennerinnen war am Unsinnigen Donnerstag in Waging unterwegs. Ganz landlerisch ausgestattet, sammelten die liebreizenden Damen in ihren Dirndln »Miligeld fürn Schnaps aufnacht«. Und sie hatten dabei ganz guten Erfolg, scheuten sie sich ja nicht einmal, Autofahrer auf den Waginger Ortsstraßen anzuhalten, die sich zumeist nicht lange bitten ließen.


Mit dabei hatten sie ihr vollbepacktes Leiterwagerl mit Kuh und sonstigen wichtigen Utensilien wie etwa Schnaps und Süßigkeiten. In vielen Geschäften, wo man die aus Feichten stammenden Sennerinnen schon seit vielen Jahren gut kennt, wurden sie freundlich bewirtet und mit mehr oder minder großen Spenden bedacht – so zum Beispiel in diesem Friseurladen von Chefin Steffi Kranz (Bildmitte).

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»Auf der Alm da gibt’s koa Sünd«, stand auf einem an ihrem Wagerl angebrachten Schild, »weil die Mädels müde sind.« Aber diese speziellen Sennerinnen aus dem Stamm des Fegerlvereins waren so gar nicht müde, verbreiteten vielmehr überall, wo sie hinkamen, gute Laune. Und wenn sie sich bis dahin von den Strapazen wieder erholt haben, werden sie auch beim Faschingszug am Dienstag wieder dabei sein, wie schon seit über 20 Jahren. Und wie immer werden sie wieder in fantastischen Kostümen auftreten – diesmal garantiert klimaneutral, soviel wurde schon verraten. (Foto: H. Eder)

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