Neue Ampel an der Martinstraße in Betrieb

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Foto: Pixabay/Symbolbild

Waging am See – Nach zwei Monaten Bauzeit ist seit heute, 24. Juni, die neue Ampelanlage an der Einmündung der Martinstraße in die Staatsstraße 2105 in Betrieb genommen worden.


Obwohl es länger gedauert hat als ursprünglich vorgesehen, hielten sich die mit den Bauarbeiten verbundenen Verkehrsbehinderungen durch die Baustellenampel in Grenzen. Der Freistaat Bayern und der Markt Waging am See erwarten sich von dem Kreuzungsumbau eine Verbesserung der Verkehrssicherheit. Insgesamt wurden etwa 300.000 Euro in den Kreuzungsumbau investiert.

Die Einmündung der Martinstraße in die Staatsstraße St2105 in Waging am See wurde in den vergangenen neun Wochen aus Verkehrssicherheitsgründen umgebaut. Dabei wurde eine Ampel errichtet und außerdem entlang der Martinstraße ein Gehweg mit Überquerungsmöglichkeit über St2105 gebaut. Somit kann künftig verkehrssicher vom Gehweg auf der anderen Seite über die stark befahrene Staatsstraße gewechselt werden.

Die Einmündung der Martinstraße hatte sich seit ihrem Neubau im Jahr 2004 als eine der Hauptzufahrten von Waging entwickelt. Allerdings war das Ein- und Abbiegen an dieser Kreuzung wegen der hohen Verkehrsbelastung für jeden Verkehrsteilnehmer eine besondere Herausforderung. In den vergangenen Jahren ereigneten sich immer wieder schwere Verkehrsunfälle. Nicht zuletzt wegen der zunehmenden Siedlungsentwicklung in Waging und der Unfallsituation an der Einmündung haben sich der Freistaat Bayern als Straßenbaulastträger für die St2105 und der Markt Waging dazu entschlossen, die Einmündung verkehrssicherer zu gestalten und eine Ampel zu errichten. Von den Gesamtbaukosten übernimmt der Freistaat 175.000 Euro, die auf den Markt Waging entfallenden verbleibenden 125.000 Euro werden von der Regierung von Oberbayern voraussichtlich mit 50% bezuschusst.

Am 26. April starteten die Bauarbeiten und sollten ursprünglich bereits Ende Mai abgeschlossen sein. Allerdings gestalteten sich die Eingriffe in die bestehenden Versorgungsleitungen deutlich aufwändiger als vorgesehen. Vier Wochen zusätzlich wurden für die Bauarbeiten benötigt.

Bei der Abnahme der Tiefbauarbeiten am vergangenen Mittwoch äußerten sich die für den Umbau verantwortlichen vom Staatlichen Bauamt in Traunstein wie auch Bürgermeister Matthias Baderhuber zuversichtlich zum Umbau. „Wenn die Ampel so gut funktioniert, wie die neue in Tettenhausen, sind wir sehr zufrieden“, so Baderhuber. Martin Bambach als zuständiger Abteilungsleiter in Traunstein warb um etwas Geduld. „Die Lichtzeichenanlage muss sich bewähren und wird möglicherweise trotz intelligenter Steuerungsprogramme in den kommenden vier Wochen noch angepasst werden müssen.“

Beide bedankten sich bei der Bau ausführenden Firma und dem planenden Ingenieurbüro für die sehr gute Zusammenarbeit, aber auch für das Verständnis und die Geduld der Verkehrsteilnehmer während der neun Wochen Bauzeit.

fb/red 

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