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Nach Sprung in den Waginger See: Junger Mann ertrinkt trotz großer Rettungsaktion

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Foto: FDLnews/BeMi

Waging am See – Zu einem erneuten tödlichen Badeunglück, bei dem ein 25-jähriger Asylbewerber sein Leben verlor, kam es am Dienstag in der Mittagszeit im Waginger See: Nach einem Sprung von einer Plattform ins Wasser ertrank der junge Mann trotz sofortiger Rettungsversuche.


Ersten Informationen zufolge besuchte eine Gruppe von vier jungen Männern das Strandbad am Waginger See. Auf dem See befindet sich etwa 30 Meter vom Ufer entfernt eine Plattform zum Sonnenbaden. Von dieser sprang der 25-jährige junge Mann laut Polizei ins Wasser.

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Nach ersten Erkenntnissen ging der Mann anschließend plötzlich unter. Badegäste die dies beobachteten, verständigten sofort die Rettungskräfte. Diese waren binnen weniger Minuten vor Ort. Die Wasserwacht, die DLRG, das BRK sowie die Feuerwehr Waging waren mit insgesamt rund 40 Einsatzkräften und vier Booten angerückt, um sofort mit der Suche nach der vermissten Person zu beginnen.

Ein Luftretter wurde noch von einem Rettungshubschrauber am Strand abgesetzt. Nach knapp 20 Minuten intensiver Suche konnte der junge Mann dann von Tauchern leider nur noch leblos auf dem Grund des Sees gefunden werden. Die sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen blieben ohne Erfolg.

Ob der junge Mann schwimmen konnte und wie genau es zu dem Unglück kam, muss nun der Kriminaldauerdienst klären.

Erst am Montag kam es im Weitsee im Gemeindegebiet von Schnaitsee zu einem tödlichen Badeunfall: Als eine ältere Frau vom Schwimmen nicht mehr nach Hause gekommen war, alarmierten Angehörige die Polizei. Die Wasserwacht fand wenig später die Frau tot auf der Wasseroberfläche treiben.

Erstmeldung:

Gegen 13 Uhr sprang ein Mann von einer Plattform in der Nähe des Waginger Strandkurhauses ins Wasser und tauchte daraufhin nicht mehr auf. Kurz darauf wurde ein Notruf abgesetzt und die Rettungskräfte alarmiert.

Der Vermisste konnte etwa 30 Minuten später von Tauchern der Wasserwacht leblos im Wasser treibend entdeckt werden. Die Einsatzkräfte brachten den Mann ans Ufer. Alle Wiederbelebungsversuche des Rettungsdienstes vor Ort blieben leider ohne Erfolg.

Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Traunstein führt nun die Ermittlungen zum Hergang des Unfalls und zur Klärung der Identität des Mannes. Laut ersten Angaben der Polizei dürfte es sich bei dem Verstorbenen um einen Asylbewerber handeln.