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Markt Waging kommt schneller voran als geplant

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Patricia Hund und Bernhard Schneckenpointner besichtigen das Erschließungsgebiet »An der Geppinger Straße II« in Waging. (Foto: Konnert)

Waging am See – Bei der Erschließung des neuen Baugebiets »An der Geppinger Straße II« ist der Markt Waging circa drei Wochen vor dem vom Ingenieurbüro Fendt ausgearbeiteten Zeitplan. Das berichtete Patricia Hund von den Gemeindewerken Waging bei einer Ortsbesichtigung.


In diesem Zusammenhang lobte sie auch die Arbeit der Firma Erd- und Pflasterbau Schneckenpointner aus Waging. Man habe in dem neuen Baugebiet rund 400 Meter Regen- und Schmutzwasserkanal verlegt, erläuterte Firmenchef Bernhard Schneckenpointner. Dazu kommen rund 200 Meter Trinkwasserleitung.

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Für die Stromversorgung wurden in Kooperation mit den Stadtwerken Traunstein und den Gemeindewerken Waging die Leitungen verlegt. Dazu noch 2000 Meter Leerrohre für spätere Stromanschlüsse.

Auch für die Versorgung mit schnellem Internet wurde die Infrastruktur geschaffen. Zusammen mit der Telekom und den Gemeindewerken wurde auch der Breitbandausbau mit Glasfaser bis zum Haus vorgenommen. Wenn alle Versorgungsleitungen verlegt sind, erklärte Patricia Hund, werden noch die Erschließungsstraßen angelegt. Die Gesamtkosten der Erschließung belaufen sich momentan auf rund 650.000 Euro, so Hund.

Die 13 Bauparzellen sind bereits vermessen und vergeben. Auf zwölf Parzellen sind maximal zwei, auf einer Parzelle sechs Wohneinheiten zulässig. Innerhalb der Baugrenzen können auch Garagen, überdachte Stellplätze und Nebengebäude errichtet werden. Die maximale Grundfläche, Gebäude- und Dachform sowie weitere Details sind im Bebauungsplan festgelegt. Auch wenn es im Moment sehr optimistisch erscheine, so möchten die ersten Bauherren doch bereits Anfang Dezember mit dem Ausheben der Baugrube beginnen, so Schneckenpointner.

Im Zuge der Erschließung, so Patricia Hund, werden auch die Unterhaltsmaßnahmen für das Wasserrecht für Oberflächen- und Niederschlagswasser vorgenommen. Die Firma Schneckenpointner wird die Entwässerungsgräben und die zwei Regenrückhaltebecken räumen.

Das neue Baugebiet hat einen Anschluss an das Entwässerungssystem bekommen, weil der bebaute Grund wenig versickerungsfähig ist. Die Maßnahmen sind mit dem Wasserwirtschaftsamt und der Unteren Naturschutzbehörde abgesprochen. Damit wurde auch den Bedenken und Sorgen der Anlieger zu eventueller Überschwemmungsgefahr bei Starkregen Rechnung getragen. kon

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