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Das Wesentliche eines Bildes erfolgt im Herzen

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Das Bild wirkt fast schon, als wäre es gemalt.

Waging am See – Heimat kann so schön sein, vorausgesetzt man sieht sie mit dem richtigen Auge. Drei begeisterte Fotografen, Richard Scheuerecker, Reinhard Koller und Sonja Zurowetz, haben sich zum ersten Mal zusammengetan, um mit ihren eindrucksvollen Bildern die Heimatliebe dem breiten Publikum zu präsentieren – bis 2. September zeigen sie in der Waginger Tourist-Info eine Auswahl ihrer Bilder.


2. Bürgermeister Matthias Baderhuber wünschte bei der Ausstellungseröffnung allen Besuchern, die besonderen »Glücksmomente« mitzuerleben, die die Fotografen mit der Kamera festhielten.

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Für Richard Scheuerecker ist es die erste Ausstellung, an der er teilnimmt. Der Waginger »Haus- und Hoffotograf«, der die viele Geduld bereits als Angler gelernt hatte, sitzt oft mehrere Stunden an einem bestimmten Punkt und beobachtet, wie sich der Tag entwickelt. Dabei erlebt er bei den faszinierenden Sonnenaufgängen das ganz besondere Glücksmoment, und hält es mit seiner Kamera fest. »Die emotionalen Empfindungen habe ich genauso, wie damals beim Hecht-Angeln«, sagte Scheuerecker.

Reinhard Kollers Motto lautet: »Wer die Schönheit zuhause nicht erkennen mag, sucht sie auch in der Ferne vergeblich.« Seine Leidenschaft liegt in der Natur- und Landschaftsfotografie. Oft harrt er Stunden aus, nur um das richtige Licht zu erwischen. Dabei genießt er die Ruhe und Entspannung in der Natur, vergisst oft die Zeit dabei. Fast könnte man bei seinen Bildern glauben, sie wären gemalt. Die Schönheit der Berge oder Seen hält er durch Bearbeitung so fest, wie er sie in diesem Moment erleben durfte.

Sonja Zurowetz, auch bekannt als »Knipseule«, kam einst durch ihren Hund Luca zum Fotografieren. Ihr Hobby machte sie dann vor fünf Jahren zum Beruf. Die 35-jährige Mutter zweier Buben, liebt vor allem Kinder-, Tier- und Familienbilder. Dazu sei eine gute Ausrüstung wichtig, aber noch wichtiger sei die Liebe und Leidenschaft zum Ganzen. »In dieser Ausstellung liegt mir besonders das Thema 'Kind sein – einfach Kind sein?' am Herzen« sagte Zurowetz. Auf einem ihrer »Schlammbilder«, bei dem Sohn Jamie als »Model« stand, hat sie zudem ihre eigenen Gedanken festgehalten.

Die Ausstellung läuft bis zum Sonntag, 2. September. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 18 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr und am Sonntag von 14 bis 17 Uhr. An den Sonntagen sind die Fotografen vor Ort. soj