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Beachvolleyballplatz wird saniert

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Waging am See – Der Beachvolleyballplatz in Tettenhausen muss saniert werden. Letztmalig ist dies vor 15 Jahren geschehen. Nachdem Bautechniker Tobias Mayer einige Varianten im Bauausschuss vorgestellt hatte, stimmten die Mitglieder für eine einfache Sanierung in Höhe von 6700 Euro.


Das Thema war bereits im Juni vorigen Jahres auf der Tagesordnung des Bauausschusses. Damals hat das Gremium sich noch nicht auf eine Sanierungsvariante festgelegt, weil es den Kunstrasen als Randeinfassung aus Sicht der Naturverträglichkeit (Mikroplastik) kritisch gesehen hatte. Die Bautechnik wurde damals beauftragt, nach Alternativen zu suchen. Diese hat Bautechniker Tobias Mayer jetzt vorgestellt.

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Demnach kämen als Randeinfassung Randsteinleisten aus Vollgummi oder Betonleisten mit Gummiabdeckprofil mit oder ohne dahinterliegende Sandfangrinne in Frage. Alle drei Varianten müssten zur Stabilisierung zwingend mittels Betonbett inklusiv Ankeilung auf Vorder- und Rückseite ausgestattet werden. Geprüft wurde auch die Variante einer kompletten Neuanlage des Platzes. Dazu liegt ein Angebot einer heimischen Firma vor, das sich auf rund 23 000 Euro beläuft.

Eine andere Möglichkeit wäre, so Mayer, eine einfache Sanierung, bei der der Sand im bewucherten Randbereich ausgebaggert, das vorhandene Vlies ergänzt und neuer Beachvolleyballsand eingefüllt wird. Die Randbereiche können gegebenenfalls noch modelliert werden. Bei dieser Variante, die der Bauhof – unterstützt von einem ortsansässigen Bagger- oder Fuhrbetrieb – ausführen könnte, müsste mit Kosten von etwa 6700 Euro gerechnet werden. Nach kurzer Diskussion einigte sich der Waginger Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung nun für diese Variante. kon

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