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Anzahl der Stellplätze für Dauercamper wird nicht erhöht

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Waging: Anzahl der Stellplätze für Dauercamper in Tettenhausen wird nicht erhöht
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Am Campingplatz in Tettenhausen gibt es künftig nicht mehr Stellplätze für Dauercamper wie bisher. (Foto: Konnert)

Waging am See – Für mehrere Bauanträge und Nutzungsänderungen hat der Waginger Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Dies gilt auch für die Tektur zum Bauantrag »Rewe-Rossmann« an der Ottinger Straße. Abgelehnt wurde hingegen die Erhöhung der Stellplätze für Dauercamper am Campingplatz Tettenhausen.


Begründet wurde der Antrag der Pächter des Campingplatzes mit einer steigenden Nachfrage nach solchen Plätzen. Der Bauausschuss sieht darin aber eine Einschränkung des touristischen Angebots der Gemeinde, weil dies zu Lasten der wechselnden Camper gehen würde. Zudem ist bereits jetzt die vom Landratsamt Traunstein genehmigte Quote für Dauercamper – 30 Prozent der Gesamtstandplätze – leicht überschritten, weil statt der genehmigten 36 Plätze 39 Plätze dauerhaft belegt sind. Einer weiteren Erhöhung um 15 Stellplätze wurde daher nicht zugestimmt.

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Ein Bauherr in Tettelham beabsichtigt, auf einem Grundstück im Außenbereich den Umbau des Wohngebäudes in zwei Wohneinheiten. Die notwendigen vier Stellplätze hat er nachgewiesen. Der Bauausschuss hat dem Antrag zugestimmt. Gleiches gilt auch für einen Antrag aus der Gemarkung Freimann, wo das Obergeschoß eines landwirtschaftlichen Nebengebäudes zu Wohnzwecken umgebaut werden soll. Dort soll eine eigene Wohneinheit entstehen, die über eine Außentreppe erreichbar ist. Auch für die Erweiterung und Überdachung eines Mistlagerplatzes in Nirnharting gab es keine Einwände.

Für das Bauvorhaben »Rewe-Rossmann« an der Ottinger Straße sollen kleinere Änderungen vom Bauantrag vorgenommen werden. Da dieser noch nicht rechtskräftig ist, wurde dazu eine Tektur zum Bauantrag eingereicht. So soll die Raumaufteilung leicht geändert werden, ohne dass sich die Abmessungen oder die Lage des Gebäudes verändern. Die neue Aufteilung verringert den Verkaufsraum um elf Quadratmeter und hat keine Auswirkungen auf die Statik. Das Brandschutzkonzept wird entsprechend angepasst und von einem Sachverständigen geprüft.

Kleinere Änderungen ergeben sich auch bei der Anordnung der Technikgeräte im Außenbereich an der Ostseite der Gebäude und des Trafos zur Stromversorgung. Auch die Stellplatzanordnung ändert sich geringfügig, um einen Durchgang zwischen den Doppelparkerreihen und mehr Fahrradstellplätze zu schaffen.

Die Oberflächenentwässerung geschieht nun nicht mehr durch Versickerung, sondern durch die bereits genehmigte Rückhaltung in abgedichteten Rückhaltemulden mit gedrosselter Ableitung in den öffentlichen Regenwasserkanal. kon