Ampelanlagen gehen am Donnerstag in Betrieb

Bildtext einblenden
Die Ampelanlage an der Einfahrt von der Staatsstraße 2104 von Freilassing/Petting kommend in die Umgehungsstraße Waging, die Staatsstraße 2105, geht am morgigen Donnerstag in Betrieb. (Foto: Caruso)

Waging am See – Die Autofahrer dürfte es freuen: Im Laufe des morgigen Donnerstags sollen die Ampeln an den Kreuzungen der Salzburger Straße und der Staatsstraße 2104 (Petting-Freilassing) mit der Staatsstraße 2105 in Betrieb gehen. Anfang Oktober waren die Bauarbeiten zum Umbau der Einmündung der Salzburger Straße in die Staatsstraße 2105 in Waging am See losgegangen. Mit eingeschlossen war auch die Zufahrt der Staatsstraße 2104 aus Richtung Freilassing und Petting. 


Während der Baumaßnahme wurde der Verkehr weitestgehend aufrechterhalten. Dazu trug eine Baustellenampel bei, die die halbseitige Verkehrsführung regelte. Die Einmündung der Staatsstraße 2104 war aber im Zuge der Arbeiten stets voll gesperrt, die Umleitung ausgeschildert. Besonders morgens und in den Feierabendstunden kam es immer wieder zu längeren Wartezeiten an dieser Baustellenampel. Verschärft wurde die Verkehrssituation noch durch die Arbeiten an der Weixlerstraße, die längere Zeit unpassierbar war, weil unter anderem ein neuer Abwasserkanal verlegt wird. So mussten vor allem die Bewohner aus der Römersiedlung oder der Geppinger Straße in Waging oft Wartezeiten in Kauf nehmen, sofern sie nicht den Umweg über Fisching, Angerpoint und Aglassing wählten, wenn sie mit dem Auto zum Einkaufen ins Ortszentrum wollten.

Mit der Inbetriebnahme der Ampelanlage an der Einmündung der Salzburger Straße wie auch an der Staatsstraße aus Richtung Freilassing und Petting hat das oft lästige Warten auf der Umgehungsstraße und an der Salzburger Straße ein Ende.

Beide Ein- und Ausmündungen hatten sich in den vergangenen Jahren zu Unfallschwerpunkten entwickelt. Trotz Geschwindigkeitsbeschränkung war das Ein- und Abbiegen an diesen Kreuzungen wegen der hohen Verkehrsbelastung auf der Umgehungsstraße für jeden Verkehrsteilnehmer eine besondere Heraus-forderung. Wegen der vielen Unfälle, der zunehmenden Bedeutung der Staatsstraße und der Siedlungsentwicklung in Waging haben sich der Freistaat Bayern als Straßenbaulastträger für die Staatsstraße 2105 und der Markt Waging dazu entschlossen, beide Stellen verkehrssicherer zu gestalten und Ampeln zu errichten. Laut Bürgermeister Matthias Baderhuber hätte die Marktgemeinde Waging den Verkehrsfluss lieber mit einem Kreisverkehr geregelt, die dafür nötigen Grundstücke seien jedoch nicht verfügbar gewesen. »Das schließt aber nicht aus, dass in der Zukunft doch noch ein Kreisverkehr kommt.«

Die neuen intelligenten Ampeln ermöglichen reduzierte Standzeiten und damit auch weniger Lärmbelästigung und Abgas. Sie sorgen für ein besseres Vorankommen ohne Benachteiligung einzelner Verkehrsteilnehmer. Möglich macht dies nicht nur eine Kamera, die die Autos erfasst, sondern auch eine Induktionsschleife in der Asphaltdecke, die die gleiche Aufgabe übernimmt. »Wir haben also eine Absicherung, wenn die Kamera ausfallen sollte«, erläutert Bauamtsdirektor Martin Bambach vom Staatlichen Straßenbauamt in Traunstein die Funktionsweise intelligenter Ampeln. »In den kommenden Wochen wird die Funktionsweise der Lichtsignalanlagen jedoch genau beobachtet. Falls Probleme auftauchen, müssen die Ampeln nachjustiert werden.«

ca

Mehr aus Waging am See