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Schülerbeförderung in Vachendorf wird günstiger

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Foto: Symbolbild, pixabay

Vachendorf – Über die Vergabe der Schülerbeförderung ab dem Schuljahr 2018/19 informierte Bürgermeister Rainer Schroll die Vachendorfer Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung. Demnach wird weiterhin das Busunternehmen Alpenland Reisen mit der Schülerbeförderung betraut.


Der Bürgermeister erklärte dazu, dass der Beförderungsvertrag ausgelaufen und die Gemeinde verpflichtet gewesen sei, neu auszuschreiben. Es seien zwei Angebote eingegangen. Das Angebot von Alpenland Reisen sei deutlich günstiger als bisher und gelte für vier Jahre. Zudem habe die Gemeinde dann die Option, den Beförderungsvertrag um weitere drei Jahre zu verlängern.

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Ferner stimmte der Gemeinderat einhellig dem Antrag auf Defizitübernahme für das Kindergartenjahr 2016 durch den Waldorfkindergarten zu. Schroll sagte, es handele sich lediglich um ein Kind. Auf die Gemeinde kämen Kosten von 1521 Euro zu.

Das Gremium beriet über die vorgesehene Beschaffung eines Multifunktionsfahrzeugs für den Bauhof. Die Gemeinde habe jedoch eine Absage über die beabsichtigte Förderung nach der Richtlinie zur Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen (RÖFE) erhalten, weil Vachendorf weder ein Kur- noch ein Erholungsort sei, erklärte Schroll. Wegen der Urlaubszeit seien zudem nur zwei Angebote abgegeben worden. Die Gemeinde benötige jedoch drei Vergleichsangebote. Leider sei es nicht möglich, auf die Schnelle ein weiteres Angebot zu bekommen.

Marlies Kruse wies auf die Dringlichkeit der Beschaffung wegen des Winterdienstes hin und schlug deshalb vor, dem Bürgermeister eine Ermächtigung für die Beschaffung zu erteilen, sobald weitere Angebote vorliegen. Der Bürgermeister meinte jedoch, die Gemeinde könne gegebenenfalls ein Vorführfahrzeug zur Überbrückung bis zur Lieferung ausleihen. Über die Beschaffung soll im Gemeinderat abgestimmt werden, sobald die entsprechenden Angebote vorliegen.

Über die Breitbandsituation im Gemeindegebiet berichtete der Breitbandbeauftragte Günter Nigl anhand der Bit-Raten-Analyse der Telekom. Der Bürgermeister sagte, 89 Prozent der Haushalte hätten bereits eine Übertragungsrate von 100 MBit/s. Es gebe jedoch noch Randgebiete wie zum Beispiel Mühlbach. Wegen der Kostenschätzung und der Fördermittel werde sich die Gemeinde mit der Breitbandberatung in Verbindung setzen. Nähere Einzelheiten über die Bit-Raten-Analyse können die Bürger auf der Homepage der Gemeinde unter »Breitbandausbau« erfahren. Bjr