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18 Einsätze für die Vachendorfer Feuerwehr

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Der Feuerwehrverein Vachendorf ernannte Martin Schmid (zweiter von rechts) zum Ehrenvorstand. Unser Foto zeigt ihn mit (von links) dem zweiten Vorstand Georg Huber, dem Vorstand Michael Gutsjahr und dem Kommandanten Josef Huber. (Foto: Buthke)

Vachendorf – Von 18 Einsätzen im vergangenen Jahr berichtete Kommandant Josef Huber bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Vachendorf im Haus der Dorfgemeinschaft. Die Hälfte davon entfiel auf technische Hilfeleistungen von Verkehrsunfällen bis Personenrettungen und zur Beseitigung von Bäumen und Ölspuren auf der Straße. Der Rest betraf zwei Brände und einen Rauchmelderalarm sowie sechs Straßensperren und Straßenregelungen bei verschiedensten Anlässen.


Nach den Worten des Kommandanten wurden 20 Monatsübungen, eine Übung mit anderen Feuerwehren im Ettendorfer Tunnel in Traunstein und eine Funkübung der Kreisbrandinspektion mit benachbarten Feuerwehren abgehalten.

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Zahlreiche Lehrgänge besucht

Die Atemschutzgeräteträger hatten einen Übungsabend sowie sechs Belastungsübungen in der Atemschutzleistungsstrecke in Traunstein. Ausbildungsabende gab es für Fahrer und für den Digitalfunk. Besucht wurden ein Lehrgang für technische Hilfeleistung und der Brandübungscontainer in Traunreut. Einige Feuerwehrleute legten die Leistungsabzeichen »Die Gruppe im Löscheinsatz« ab.

Der Aktivenstand beträgt 50, davon 20 Atemschutzgeräteträger. Angeschafft wurden Einsatzkleidung, Einsatzstiefel und Einsatzhelme und Druckschläuche. Das Löschfahrzeug brauchte neue Reifen.

Laut dem Jugendwart Daniel Drießlein besteht die Jugendgruppe derzeit aus sechs Buben und einem Mädchen. Im vergangenen Jahr wechselten mehrere Jugendmitglieder in den aktiven Dienst über. Acht Übungen und zwei Vorbereitungen auf den Wissenstest in Siegsdorf gab es ferner, bei dem einmal Gold und zweimal Bronze erreicht wurden. Teilgenommen hat die Jugendgruppe am Tag der Jugend, ehemals Kreisjugendfeuerwehrtag, und an der Übergabe des Friedenslichts in Tittmoning.

Für den Feuerwehrverein berichtete Vorstand Michael Gutsjahr von der Teilnahme an den Feuerwehrfesten in Kammer, Waging und Vogling sowie an rund 30 weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen, unter anderem Eisstockschießen, Rittbitten, Starkbierfest, am 50. Priesterjubiläum von Pfarrer Martin Appel, an der Fronleichnamsprozession, dem Kirchenpatrozinium, dem Erntedankfest, dem Dorfschießen und dem Volkstrauertag in Vachendorf. Erstmals veranstaltete die Feuerwehr ein Glühwein- und Bosnafest.

Auswärts war die Vachendorfer Wehr bei den Fahrzeugweihen in Grabenstätt und Traunstein, beim Glühwein- und Bosnafest in Grabenstätt, beim Florianitag in Haslach, beim Spritzenhausfest in Holzhausen, beim Dorffest in Grabenstätt und beim Weinfest in Siegsdorf unterwegs.

Für seine Verdienste um den Feuerwehrverein ernannte Vorstand Gutsjahr Martin Schmid zum Ehrenvorstand. Schmid war von 1992 bis 1998 zweiter Vorstand, von 1998 bis 2010 Vorstand und von 2010 bis 2016 Beisitzer. Von der Raiffeisenbank Vachendorf bekam der Feuerwehrverein eine Spende von 250 Euro. Der Verein hat aktuell 289 Mitglieder.

Für dieses Jahr plant der Verein, am Glühwein- und Bosnafest in Grabenstätt, am Florianitag in Haslach, an den Feuerwehrfesten in Übersee und Grabenstätt, am Kirchenpatrozinium, am Erntedankfest und am Volkstrauertag teilzunehmen.

Den Dank der Gemeinde an den Feuerwehrverein, den Kommandanten mit all seinen Aktiven sowie an den Jugendwart drückte Bürgermeister Rainer Schroll dafür aus, dass sie im Dienst der Allgemeinheit ihre Freizeit opferten. Im Einsatzfall bringe die Vachendorfer Feuerwehr stets ein Fahrzeug voll. Dies sei in der heutigen Zeit nicht immer selbstverständlich.

Kreisbrandmeister Stephan Hellmuth bezeichnete die Vachendorfer deshalb als »brave Feuerwehr«. Wegen der zunehmend schweren Unfälle sei eine gute Ausbildung in Erster Hilfe sehr wichtig. Deshalb gebe es auch auf Landkreisebene zwei neue Feuerwehrärzte. Außerdem sei ab dem 1. Januar ein Hilfeleistungskontingent aufgestellt worden, um auch außerhalb des Landkreises Hilfe leisten zu können.

Konzept für die Brandschutzerziehung

Der Kreisfeuerwehrverband habe 14 Fachbereiche mit 166 aktiven Feuerwehrleuten, damit der Informationsfluss unter den Wehren noch besser werde. Zusammen mit dem Schulamt sei ein Konzept für die Brandschutzerziehung an Schulen erstellt worden.

Den »Schutz und Segen von oben« erbaten Pater Florin und Ortsheimatpflegerin Angelika Nistler. Pater Florin sagte, die Feuerwehr wache über die Menschen und ihr Hab und Gut, damit sie ruhig schlafen könnten. Darüber gebe es Gott, der über uns alle wache. Der schwere Verkehrsunfall mit einem Todesopfer auf der Autobahn habe gezeigt, wie zerbrechlich das Leben sei. Deshalb bräuchten wir Halt, den wir bei Gott fänden. Bjr