Sternsingergaben waren in der Kirche ausgelegt

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Unterwössen Foto: Flug

Unterwössen – Im Festgottesdienst zum Dreikönigstag setzte sich Monsignore Wolfgang Huber in der Oberwössner Kuratiekirche mit der Bedeutung von Geschenken auseinander. Die Küchenmaschine, weil sie nützlich ist, oder die Halskette, weil sie Wertschätzung ausdrückt: Vor Weihnachten hatten sich viele bemüht, das richtige Geschenk für ihre Lieben zu finden – »wahrlich keine leichte Aufgabe«, so der Monsignore. Schwer sei auch zu verstehen, warum die Heiligen Drei Könige statt Kleidung oder frischem Stroh Gold, Weihrauch und Myrrhe für ein Kind in der Krippe mitbringen.


Das müsse einem ja vorkommen, wie Gaben aus einer anderen Welt, so Huber. Und weiter: Gaben aus einer anderen Welt hätten eine andere, eine symbolische Funktion, weil sie zeigen, was dieses Kind den Königen und Sterndeutern bedeutet. Die Sternsinger gehen heuer nicht von Haus zu Haus. Sie hatten in der Kirche die Sternsingergaben ausgelegt. Monsignore Huber rief die Gläubigen auf, gegen eine Spende für die Sternsingeraktion die Utensilien mit nach Hause zu nehmen und den Segen selbst zu bringen. Die Gaben liegen auch die nächsten Tage noch in der Kirche aus.