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Mit einem eigenen Kartoffelacker auf dem Grund des Vereinsvorsitzenden HermannMinisini weitet eine Gruppe im Unterwössner Gartenbauverein das Angebot aus. Die Jahreshauptversammlung zeigte einen aktiven Verein, der sich aber mehr, vor allem jüngere Mitglieder wünscht.

Jahreshauptversammlung des Gartenbauvereins Unterwössen

Unterwössen – Was Veranstaltungen und Vereinsleben angeht, sieht der Vorsitzende des Gartenbauvereins Unterwössen, Hermann Minisini, den Verein trotz Corona im Soll. »Wir haben einiges zusammengebracht«, sagte er bei der Jahreshauptversammlung im Schützenheim am Streichenweg. Mit Blick auf die Altersstruktur sah er in der Jahreshauptversammlung in der Mitgliederwerbung »noch viel Luft nach oben«.


Minisini erinnerte an eine Reihe an Aktivitäten im Jahr 2021, begonnen beim traditionellen Verkauf selbstgebundener Palmbuschen über den Jahresausflug zur Landesgartenschau nach Ingolstadt, von Wanderungen unter anderem in das Staudacher Moor und zum Klobenstein, vom Verkauf selbstgebundener Kräuterbuschen und Adventskränze.

Im Verein bildete sich eine neue Gruppe, die einen Kartoffelacker anlegte, berichtete Minisini und lobte auch die fleißigen Mitglieder, die die Beete am Rathausplatz pflegen. Der Gartenbauverein bepflanzte ferner Hochbeete bei der Lebenshilfe und nahm am Ferienprogramm des Wössner Regenbogens teil. Aus den monatlichen Stammtischen stach das Aschermittwoch-Fischessen im Restaurant Lickei hervor.

Sorgen macht dem Vorsitzende aber die Altersstruktur bei gleichbleibenden Mitgliederzahlen des Vereins. »Damit der Verein Bestand hat, brauchen wir eine Verjüngung. Gedient wäre uns vielleicht schon mit mehr Mittelalter bei den Mitgliedern.« Trotz der Einschränkungen durch Corona verzeichnet die Kassiererin Yarmila Schwegmann für das Jahr 2021 ein kleines Plus.

In seinem Ausblick verwies Vorsitzender Minisini auf die im Jahr 2023 anstehenden Vorstandswahlen. Er rief dazu auf, einen Nachfolger für das Amt des ersten Vorsitzenden zu finden.

Nach den vielen trockenen Fakten begeisterte der Revierförster im Ruhestand, Max Schweigl, mit einem ausführlichen Vortrag unter dem Titel »Unser Wald«. Der begann mit dem heimischen Wald und seinen Ursprüngen, der typischen Landschaft und Natur der Region und führte zu interessanten Themen der Forstwirtschaft, die viel unternimmt, den Waldfit für die Zukunft zu halten. Interessantes, Lehrreiches und Kurioses vermittelte Max Schweiglauf unterhaltsame Art und bekam dafür große Anerkennung seiner Zuhörer.

lukk