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Großeinsatz wegen Rauch am Taubensee – Waldbrand-Alarmierung

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Großeinsatz wegen Rauch am Taubensee – Waldbrand-Alarmierung bei Unterwössen
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Insgesamt 86 Einsatzkräfte rückten gestern aus, um einen vermeintlichen Waldbrand zu löschen. Letztlich waren es Schwendfeuer. (Foto: Flug)

Unterwössen – Freitagmittag, 12.55 Uhr und die Erleichterung bei den 86 Einsatzkräften war groß. Das hätte auch anders ausgehen können, sind sich Kreisbrandinspektor Georg König und der Oberwössner Feuerwehrkommandant Korbinian Mühlberger einig. Denn zunächst hatte es mittags geheißen: »Waldbrand am Taubensee.« Ein Segelflieger hatte Rauch in dem Gebiet entdeckt.

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Der Bergsee liegt auf 1100 Metern Höhe auf der Grenze zwischen Oberwössen und der österreichischen Gemeinde Kössen. Das dortige Waldgebiet ist teils schroff, vor allem aber schwer zugänglich.

Die Einsatzleitstelle alarmierte die Feuerwehren Oberwössen, Unterwössen, Schleching, Reit im Winkl, Marquartstein, Staudach-Egerndach und Traunstein. Angefordert wurden auch die Bergwacht, der Rettungsdienst und die Polizei. Endgültigen Aufschluss brachte der Polizeihubschrauber, der zufällig auf dem Rückweg von einem Einsatz im Berchtesgadener Land war.

Die Beamten machten im Bereich der Chiemhauser Alm insgesamt sieben Schwendfeuer aus, an denen jeweils eine Person das Feuer kontrollierte. Regelmäßig halten die Almbauern ihre Almen von Sträuchern und aufkommenden Bäumen frei. Das anfallende Schwendgut verbrennen sie oft vor Ort. lukk