Gewitter fegte über Unterwössen

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Entwurzelte Bäume und abgebrochene Äste beschäftigten die Unterwössner Feuerwehr am Samstagabend und auch noch am Sonntag. (Foto: Flug)

Unterwössen – Eine Gewitterzelle brachte am späten Samstagabend neben heftigem Regen vor allem Sturmböen über den Ortsteil Unterwössen. Neben einer Vielzahl an Kleinschäden, die gezählt wurden, sind auch Bäume entwurzelt worden. Personen wurden nicht verletzt.


Auffällig an diesem Unwetter waren vor allem die Windböen. Bei der Feuerwehr Unterwössen löste die Rettungsleitstelle Alarm aus. In der Folge waren rund 30 Wehrleute beschäftigt, Bäume und große Äste, die der Wind in den öffentlichen Verkehrsraum geweht hatte, zu beseitigen. Sechs Einsätze waren es insgesamt. Hervor stachen zwei: In der Bründelsberggasse war ein großer Baum umgestürzt und hatte einen Teilbereich des Dachs in einem Bungalow zerschlagen. Die Wehrleute räumten den Baum beiseite und verhinderten weitere Schäden im Gebäude mit einer Dachabdeckung.

Der zweite größere Schaden entstand in der Frühlingstraße am Wössner Bach. Ein großer Baum stürzte auf einen geparkten Transporter, drückte das Dach ein und zersplitterte die Windschutzscheibe.

Auch das Konzert der Cubaborischen 2.0, das am Samstagabend im Stadtpark stattfand, wurde durch das Gewitter beendet. Musiker und Zuhörer könnten sich vor Regen und Sturm in die Achentalhalle flüchten.

Umgestürzte Bäume versperrten die Straße zum Wössner See und behinderten am Wegmannbichl. Bei beruhigtem Wetter, nachdem die wichtigsten Aufräumarbeiten und Vorkehrungen abgeschlossen waren, pausierte die Feuerwehr um 1 Uhr. Am Morgen kamen die Wehrleute wieder zusammen, um bis Mittag Restarbeiten im Ortsteil Unterwössen zu erledigen.

Auf Nachfrage beim Kommandanten der Oberwössner Wehr Korbinian Mühlberger nach den dortigen Vorkommnissen war zu erfahren, dass zwar Windböen den ein oder anderen Oberwössner aus dem Schlaf geholt hätten. Einsätze oder nennenswerte Schäden gab es dort aber nicht.

lukk