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Die Gebirgsschützen pilgerten einmal mehr zur Streichenkirche. (Foto: Flug)

Gebirgsschützenkompanie Wössen/Achental unternimmt Wallfahrt auf den Streichen

Unterwössen – Laut rollte der Kanonendonner am Freitagabend über das Schlechinger Tal. Er war das hörbare Zeichen für die Tradition der Streichenwallfahrt der Gebirgsschützenkompanie Wössen/Achental. Einmal im Jahr folgen die Gebirgsschützen ihrem Hauptmann Georg Haslberger und der Kompaniefahne durch den Wald hinauf zur Streichenkirche. Ein Gewehrsalut am Kirchenportal und weiterer Kanonendonner künden von ihrer Ankunft.

Georg Haslberger erinnerte an die Tradition, Dank für die erfolgreiche Wiedergründung der Kompanie im Jahr 1974 zu sagen. Zugleich gedenken die Gebirgsschützen an diesem Tag ihrer Verstorbenen. Und dann sei die Wallfahrt heuer Dank für ein zwar nicht einfaches, aber unfallfreies Schützenjahr, so der Hauptmann.

Die Gebirgsschützen feierten in der Kirche eine Andacht mit ihrem Kompaniepfarrer Klaus Wernberger. Er verwies auf die Frauengedenktage von Mariä Himmelfahrt im August bis zum 15. September, dem Gedächtnis der Schmerzen Mariens. Er knüpfte an die besondere Beziehung der Gebirgsschützen zu Maria als Patrona Bavariae an. Die Fürbitten las Stefan Steinbacher.

Ein weiterer Salut schloss die Wallfahrt. Haslberger freute sich über die gute Beteiligung mit rund 30 Gebirgsschützen. Der Abend endete in gemütlicher Runde im Schlechinger Gasthof Geigelstein.

lukk