Dachstuhlbrand fordert Einsatzkräfte – 500.000 Euro Sachschaden

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Foto: FDL/Lamminger

Unterwössen – In der Josef-Aberger-Straße ist am Donnerstagmittag ein Wohnhaus ein Raub der Flammen geworden. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt ungefähr eine halbe Million Euro. Die Kripo Traunstein hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen.


Gegen 12.15 Uhr mittags erreichte die Integrierte Leitstelle ein Notruf über einen Wohnhausbrand in der Josef-Aberger-Straße in Unterwössen. Daraufhin wurden die Feuerwehren Unterwössen, Oberwössen, Marquartstein und Grassau sowie Einsatzkräfte der Kreisbrandinspektion zum Brandort alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehren stand das Haus bereits in Vollbrand, weshalb es trotz der sofort eingeleiteten umfangreichen Löscharbeiten nicht mehr gerettet werden konnte. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen im Haus. Die ebenfalls alarmierten Rettungskräfte des Bayerischen Roten Kreuzes mussten nicht eingreifen.

Noch am Nachmittag übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein die ersten Ermittlungen am Brandort. Die Brandursache ist unklar. Aufgrund der Nachlöscharbeiten und der vorhandenen Hitze war ein Betreten des Gebäudes bisher nicht möglich. Die Ermittlungen werden in den kommenden Tagen fortgesetzt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Kripo auf ungefähr 500.000 Euro.

Erstmeldung

Unterwössen – Am heutigen Donnerstag wurden gegen 12.15 Uhr zahlreiche Feuerwehren, der Rettungsdienst, das THW und die Polizei zu einem Dachstuhlbrand in die Josef-Aberger-Straße gerufen.

Mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehren löschten vom Boden aus. Zudem waren zwei Drehleitern im Einsatz, die das Feuer aus der Luft bekämpften.

Ersten Erkenntnissen zufolge wurde niemand verletzt. Zur Brandursache haben Brandermittler der Polizei die Arbeit aufgenommen.

fb/red