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Wählergruppe »Gemeinsam für Übersee« nominiert Kandidaten

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Wählergruppe "Gemeinsam für Übersee" (GfÜ) stellt Kandidatenliste auf
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Der nominierte Bürgermeisterkandidat Eberhard Bauerdick (Mitte) mit seinen Spitzenkandidaten Erika Stefanutti und Stefan Haneberg. (Foto: vom Dorp)

Übersee – Nicht nur »positiv überrascht, sondern überwältigt« von über 100 interessierten Bürgern zeigte sich Stefan Haneberg, Vorsitzender der neuen Wählergruppe »Gemeinsam für Übersee« (GfÜ) bei der Aufstellungsversammlung im Wirtshaus D'Feldwies. Dabei wurde Eberhard Bauerdick zum Bürgermeisterkandidaten gewählt.


Bauerdick ist neben dem CSU-Amtsinhaber Marc Nitschke der zweite Bürgermeisterkandidat in Übersee. Der 55-Jährige ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt seit 24 Jahren in Übersee. Seit 17 Jahren arbeitet der diplomierte Bauingenieur beim Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband.

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Bei der mehrmals von Beifall unterbrochenen Rede über seine Pläne und Ziele für Übersee ließ er kaum ein Thema aus. In den Mittelpunkt stellte er ein vertrauensvolles und wertschätzendes Miteinander mit den Bürgern und ein transparentes Handeln.

Davon habe er in letzter Zeit im Bauausschuss und im Gemeinderat wenig gespürt, sagte Bauerdick. Seiner Ansicht nach gehe hier »ein tiefer Riss durch die Gremien«. Er forderte in diesem Zusammenhang »eine andere Diskussionskultur«. Besonders bei den Themen Seeufer, Senioren, genossenschaftliches Bauen und Ortsentwicklung müsse man es wieder schaffen, die Bürger zu verstehen und mitzunehmen. Beifall erhielt Bauerdick auch für seine Idee, dass die Gemeinde ihr Seniorenhaus selber bauen sollte, um darüber frei verfügen zu können.

Im Übrigen bekannte er sich als Bürgermeisterkandidat zum weiteren Ausbau des sozialen Netzwerks, zu Brauchtum, Kirche, Vereinen und Kultur. Sein Credo: Gemeinde-Politik ist von Menschen, mit Menschen und für Menschen.

Wie die Wahl des Bürgermeisterkandidaten wurde auch die Wahl der 20 Gemeinderatskandidaten vom stellvertretenden Landrat Andreas Danzer (Freie Wähler) geleitet.

Insgesamt stellten sich sechs amtierende Gemeinderäte aus vier Fraktionen auf der neuen Liste zur Wahl: Erika Stefanutti (lange Freie Bürgerliste, jetzt parteilos), Ursula Geiger und Leo Segin (beide CSU), Maria Steinert (SPD) sowie Christian Huber und Stefan Haneberg (beide Aktive Demokratie für Übersee). Die jüngste Kandidatin ist Sandra Huber (28 Jahre), die Ältesten sind Leo Segin und Franz Wilk (beide 67).

Auf den ersten drei Listenplätzen stehen Eberhard Bauerdick, Erika Stefanutti und Stefan Haneberg. Es folgen Ursula Geiger, Christian Huber, Maria Steinert, Leo Segin, Sandra Huber, Richard Schur, Birgit Gnadl, Michaela Sperl, Siegfried Loer, Josefine Steinbichl, Volker Schultze-Naumburg, Lisa Hillermeier, Franz Wilk, Manuela Hallweger, Franz Schwaiger, Alexandra Heil und Prof. Claus Hillermeier. Ersatzkandidaten sind Dagmar Haneberg, Andreas Scheufler, Tanja Hauptmann, Erika van Gorkom und  Andrea Oberhauser. bvd

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