Überseer Familienhelferinnen spielen Christkind für in Not geratene Mitbürger
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Initiatorin und Gemeinderätin Uschi Geiger beim Schmücken des Christbaums mit den vielen Wunschsternen. (Foto: vom Dorp)

Überseer Familienhelferinnen spielen Christkind für in Not geratene Mitbürger

Übersee – Seit 14 Jahren gibt es in Übersee die »Aktion Wunschbaum«. Wie bei der Premiere im Jahr 2008 betreut auch diesmal wieder Gemeinderätin Uschi Geiger federführend das Projekt. Seinerzeit hatte die Familienhelferin die Idee, mittels eines Christbaums mit vielen Sternen die Herzenswünsche von in Not geratenen Familien und Kindern im Ort zu erfüllen.


Die Sterne sind von den Familienhelferinnen selbst gebastelt und mit zehn, 20 und 25 Euro ausgezeichnet worden. Sie stehen für Wünsche von Überseer Kindern, Familien und Senioren, die oft von den Helferinnen betreut werden und nicht einmal das Nötigste haben, wie beispielsweise warme Kleidung, Soforthilfe bei tragischen Unfällen, teure Medikamente, Lebensmittel oder Spielsachen. Viele Eltern können ihren Kindern nicht einmal die kleinsten Wünsche erfüllen.

Die Familienhelferinnen kaufen dann zu Weihnachten die Geschenke in den Überseer Geschäften ein, verpacken sie und bringen sie rechtzeitig und zuverlässig zu den in Not geratenen Personen und Familien.

Uschi Geiger ist glücklich über den idealen Standort des Wunschbaums im Eingangsbereich der Volksbank-Raiffeisenbank: »Der Platz ist 24 Stunden zugänglich, videoüberwacht und die Einzahlung ist kontaktlos.« Wenn man Christkind spielen will, holt man sich einen Stern im Wert von zehn, 20 Euro oder 25 Euro vom Baum, legt seine Spende in einen vorbereiteten Briefumschlag, beschriftet ihn und wirft ihn in den Briefkasten der Volksbank-Raiffeisenbank. Den Stern kann man als Zeichen der Hilfsbereitschaft für die Menschen im Ort mit nach Hause nehmen. Die Spende kommt ohne Abzug zu 100 Prozent bei den Beschenkten an, wie Uschi Geiger betont.

bvd