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Rupert Kink macht weiter

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Glückwünsche gab es nach der erfolgreichen Wahl: Bürgermeister Marc Nitschke (von rechts) gratuliert Kommandant Rupert Kink zur Wiederwahl, erster Stellvertreter Michael Stefanutti beglückwünschte zweiten Stellvertreter Florian Egart. (Foto: vom Dorp)

Übersee – Der neue Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Übersee ist der Alte. Rupert Kink wurde mit nur einer Gegenstimme für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt und tritt damit seine dritte Amtszeit an. Seine Stellvertreter sind Michael Stefanutti und Florian Egart.


Auf die Minute genau zu Beginn der Wahlveranstaltung im Feuerwehrhaus schellte die Alarmglocke und rief alle anwesenden Aktiven zum Einsatz für einen Verkehrsunfall zwischen Übersee und Grassau (siehe Bericht auf dieser Seite). Zum Glück gab es bei dem Glatteis-Unfall mit zwei Fahrzeugen nur einen Leichtverletzten. Nach der medizinischen Erstversorgung und der Verkehrsregelung kehrten die Feuerwehrler zurück und die Sitzung konnte mit einer einstündigen Verspätung beginnen.

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Kommandant Rupert Kink erläuterte die Neuerung, dass heuer erstmals – neben einem üblichen Stellvertreter – eine zweite Person als gleichberechtigte Person zu wählen ist. Damit solle mittel- und langfristig eine breitere Aufstellung der Mannschaft und gegebenenfalls der Aufbau eines neuen Kommandanten erreicht werden. Die Weichen dazu hatte der Gemeinderat mit einem entsprechenden Beschluss im vergangenen Monat gestellt.

Wahlleiter Bürgermeister Marc Nitschke und seine Assistenten Max Posselt und Hans Maier hatten ein Auge darauf, dass bei allen drei geheimen und schriftlichen Wahlgängen in den Wahlkabinen »alles mit rechten Dingen zuging«.

Der bisherige Kommandant Kink erhielt 53 der gültigen 54 Stimmen. Auch sein bisheriger Stellvertreter Michael Stefanutti wurde mit 52 der gültigen 53 Stimmen wiedergewählt. Neu zum bisherigen Führungsduo stieß Florian Egart. Ihn wählten 50 der 53 Stimmberechtigten.

Der neue Kommandant Kink betonte, dass seine Stellvertreter zwar gleichberechtigt seien, in der Hierarchie aber Stefanutti den ersten Stellvertreterposten einnehme.

Im Übrigen stelle das Jahr 2019 nach seinen Worten eine große Herausforderung dar. Zum einen stünde die Wiederbeschaffung von einigen Fahrzeugen an und zum anderen das 150. Jubiläum der Feuerwehr, das mit einer Festwoche vom 29. Mai bis zum 3. Juni groß gefeiert werden soll. bvd