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Polizei schockiert: 34 Personen vergnügen sich auf Strandparty am Chiemseeufer – jetzt hagelt es Anzeigen

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Foto: Angelika Warmuth/dpa

Übersee – Sogar die Polizei zeigt sich schockiert: Als die Beamten der Inspektion Grassau am Mittwochnachmittag zu einer unerlaubten Privatfeier am Südufer des Chiemsees gerufen wurden, konnten sie ihren Augen kaum glauben: 34 Personen hatten sich versammelt, um auf Bierbänken zu feiern – ohne Abstände und Schutzmasken und ohne die aktuellen Corona-Regeln einzuhalten.


In den Nachmittagsstunden war die Polizeiinspektion Grassau über die Strandparty am Chiemsee-Südufer informiert worden. Der Zeuge meldete eine Feier, bei der keine Abstände eingehalten werden und auch keine Schutzmasken getragen werden.

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Wie die Polizei Grassau mitteilt, gingen die Einsatzkräfte aufgrund der aktuellen Infektionsentwicklung und der Medienberichterstattungen zunächst von einem Fehlalarm aus. Als sie am Ort des Geschehens eintrafen, konnten sie »ihren Augen kaum glauben«.

Die Feierlichkeit fand tatsächlich statt. Eine Gruppe von mehr als 30 durchwegs bereits älteren Personen hatte sich versammelt, um eng zusammengerückt auf Bierbänken bei warmen Föhnwetter am Ufer des Chiemsees zu feiern. Laut Polizei trug niemand eine Schutzmaske. Keiner der Feiernden »zeigte irgendein Unrechtsbewusstsein oder Angst um die Gesundheit«.

Auf Ansprache der Polizeibeamten verhielten sich alle Anwesenden ohne Ausnahme durchwegs freundlich und verständnisvoll für die Kontrolle und lösten im Anschluss auch ohne Widerwillen ihre Feierlichkeit auf. »Bei aller Kooperation bei der Kontrolle müssen nun alle Beteiligten mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige gemäß dem Infektionsschutzgesetz rechnen«, so die Polizei zu den nun folgenden Konsequenzen der unerlaubten Party.

In diesem Zusammenhang appellieren die Beamten ausdrücklich an alle Bürger, dass derartige Feierlichkeiten aktuell nicht zulässig sind und vor allem nicht nur die eigene Gesundheit gefährden, sondern viel mehr ein Akt der Unsolidarität sind. »Es wird wieder eine Zeit nach Coronabeschränkungen geben, dann können wir wieder frei feiern«, so die Polizei abschließend.

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