A8: Auffahrunfall mit mehreren Verletzten

Stau auf der Autobahn
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Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild/Symbolbild

Übersee – Aufgrund des hohen Reiseverkehrsaufkommens kam es gestern Nachmittag auf der Autobahn 8 in Fahrtrichtung Salzburg zu mehreren Stauungen. Aufgrund einer dieser Stauungen auf Höhe des Parkplatzes Chiemsee kam es gegen 16.45 Uhr zu einem Auffahrunfall mit mehreren Verletzen.


Ein mit fünf Personen besetzter Opel Astra, gelenkt von einer 21-jährigen Rosenheimerin, übersah, dass die vor ihr fahrenden Autos auf der linken Spur bremsten. Die junge Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand kommen und fuhr auf den vor ihr stehenden Mercedes, der von einem 68-jährigen Amerikaner gelenkt wurde, auf. Durch den massiven Aufprall wurde der Mercedes des Amerikaners nach vorne geschleudert und touchierte dadurch den vor ihm stehenden Mercedes eines 46-jährigen Kroaten.

Aufgrund des heftigen Aufpralls wurden alle fünf Personen im verursachenden Auto leicht verletzt und wurden auf die umliegenden Krankenhäuser verteilt. Da bei der Fahrerin schwerere Verletzungen nicht ausgeschlossen werden konnten, wurde auch ein Rettungshubschrauber an die Einsatzörtlichkeit geordert. Zum Glück bewahrheitete sich dieser Verdacht nicht.

Durch den Unfall entstand an den Autos der Rosenheimerin und des Amerikaners jeweils wirtschaftlicher Totalschaden, der Schaden am dritten beteiligten Wagen beläuft sich auf etwa 6000 Euro. Insgesamt kann von einem Sachschaden von 15.500 Euro ausgegangen werden.

Die Autobahn war auf beiden Fahrspuren aufgrund des Trümmerfeldes gesperrt und der Verkehr wurde langsam über den Seitenstreifen an der Unfallörtlichkeit vorbei geleitet.

Aufgrund der Landung des Rettungshubschraubers wurde die komplette Fahrbahn und auch die Fahrtrichtung München für wenige Minuten komplett gesperrt.

Durch das hohe Verkehrsaufkommen und die Verengung auf den Seitenstreifen entstand teilweise Rückstau bis zur Anschlussstelle Achenmühle. Die Fahrbahn war für etwa zwei Stunden gesperrt.

Die Feuerwehr Bernau sicherte die Unfallstelle mit ab und half bei den Aufräumarbeiten.

fb/red