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Verpuffung und Kurzbrand im Chemiepark Trostberg ruft Feuerwehren auf den Plan

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Verpuffung und Kurzbrand im Chemiepark Trostberg ruft Feuerwehren auf den Plan
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Foto: FDL/Lamminger

Trostberg – Zu einer Verpuffung ist es am Donnerstagmorgen in einer Produktionsanlage der Firma AlzChem im Chemiepark Trostberg gekommen. Verletzt wurde niemand. Auch eine Gefahr für die Anwohner bestand nicht.

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Update, 10.45 Uhr:

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Trostberg löste eine Reaktion von Carbid mit Wasser gegen 7.30 Uhr die Verpuffung aus. Diese entstand an einem Füllkopf bei der Carbid-Förderung zu einem Silo. Dabei entstand eine geringe Menge Schweißgas (Acetylen). Es folgte ein Kurzbrand mit leichter Rauchentwicklung, der von selbst verlöschte.

Es entstand nur geringer Schaden. Die Reparatur wurde in Abstimmung mit der Feuerwehr aufgenommen. Die Produktion und der Betriebsablauf im Werk wurden nicht beeinträchtigt.

Laut Angaben der Polizei bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung. Vor Ort waren die Werksfeuerwehr, die Feuerwehr Trostberg mit 23 Kräften, der Messzug Traunstein mit 15 Kräften, der Rettungsdienst mit 14 Kräften sowie Beamte der Polizeiinspektion Trostberg.

Anwohner hatten nach eigener Aussage heute Morgen in Trostberg einen lauten Knall gehört. Ob dieser aus dem Werk kam, wurde von der Polizei allerdings nicht bestätigt.

Erstmeldung, 8.24 Uhr:

Nach einer möglichen Verpuffung im Chemiepark an der Dr.-Albert-Frank-Straße in Trostberg wurde Alarm für die Feuerwehren und Rettungskräfte ausgelöst.

Über die genauen Umstände und die Lage vor Ort sind bislang keine näheren Informationen bekannt. Fest steht nur, dass es in einem der Werke zu einer Art Verpuffung gekommen sein soll.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Trostberg und der umliegenden Wehren sowie des Roten Kreuzes wurden an die Einsatzstelle alarmiert. Über die Ursache der Verpuffung und mögliche Verletzte ist ebenfalls noch nichts bekannt. Laut Aussagen von Anwohnern kam es heute Morgen zu einem lauten Knall – ob dieser tatsächlich aus dem Chemiepark kam, lässt sich bislang aber nicht bestätigen.

red