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Symbolbild Foto: dpa

Zehn Lehrer fallen aus: Drei Klassen der Ludwig-Thoma-Schule daheim

Traunstein – Kleine Schniefnasen sind im Winter keine Seltenheit. So mancher Stuhl in den Klassenzimmern bleibt dann leer. Derzeit häufen sich aber die Fälle von Atemwegsinfektionen, etwa durch das RS-Virus, die zu einer angespannten Lage in den Kinderkliniken geführt hat.

An den Schulen im Landkreis Traunstein sind natürlich auch einige Kinder krank. »So wild ist das aber alles nicht«, gab Schulamtsdirektorin Monika Tauber- Spring Entwarnung. »Es ist eben eine Krankheitswelle«, wie es sie immer wieder gebe. Lediglich an der Ludwig-Thoma-Grundschule in Traunstein gab es durch mehrere Krankheitsfälle Konsequenzen, die jedoch nicht nur der aktuellen Infektionswelle geschuldet sind. »Sieben Klassenleitungen und drei Fachlehrkräfte fallen aus – aber wegen verschiedener Erkrankungen«, informierte Tauber-Spring auf Nachfrage des Traunsteiner Tagblatts. Zwei mobile Reserven sind an der Schule im Einsatz. »Mehr ham ma nimma«, verwies die Schulamtsdirektorin auf den allgemeinen Lehrermangel in Bayern und betonte, dass die Notbetreuung an der Ludwig-Thoma-Schule sichergestellt ist.

Aufgrund des Lehrerausfalls und da ohnehin von den insgesamt 470 Schülern und Schülerinnen während der Woche rund 80 krank waren, wurden die Eltern gebeten, die Kinder am Freitag freiwillig zu Hause zu lassen. Daher gab es für die Klassen 2c und 4b in Traunstein sowie die 3d in Kammer keinen Unterricht. »Wir gehen davon aus, dass sich die Lage übers Wochenende wieder entspannt.«

Wie die Lage an den städtischen Kindertageseinrichtungen ist, konnte die Stadt am Freitag nicht sagen. Dazu müsse erst eine Abfrage bei den Einrichtungen gemacht werden, hieß es.

pk

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