Weil sie nicht schwimmen konnte? – Traunsteinerin in den Traunkanal geschubst

Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizei-Fahrzeug
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Foto: Jens Büttner/ZB/dpa/Symbolbild

Traunstein – In der Nacht von Samstag auf Sonntag erschien eine 55-jährige Frau gegen 2.30 Uhr auf der Dienststelle der Polizei Traunstein. Sie war leicht verletzt und völlig durchnässt.


Bei der Befragung durch die diensthabenden Beamten stellte sich heraus, dass die 55-Jährige den Abend an der „Traunbar“ bzw. am Ufer in deren unmittelbarer Nähe verbracht hatte. Gegen 2 Uhr nachts hatte sie mit einem ihr unbekannten, etwa 30-jährigen Mann am Traunufer gesessen und geredet. Der Mann fragte sie, ob sie schwimme könne. Als sie dies verneinte, schubste er sie unvermittelt in das tiefe Wasser des Traunkanals. Die Frau trieb einige Meter weiter und konnte durch Hilferufe auf sich aufmerksam machen.

Gäste der Traunbar konnten die Frau daraufhin aus dem Wasser ziehen und somit davor bewahren, noch weiter abgetrieben oder unter Wasser gezogen zu werden.

Zur Klärung der genauen Umstände des Zwischenfalls werden Personen, die Angaben zur Sache machen können, gebeten sich bei der Polizeiinspektion Traunstein unter Telefon 0861/98730 zu melden.

Laut Beschreibung der 55-jährigen Traunsteinerin ist der gesuchte Mann circa 30 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, von mittelschlanker Statur und blondhaarig. Zum Zeitpunkt des Geschehens trug der Mann eine braune Kappe.

fb/red

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