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Viele neue Fahrradständer im Stadt-Zentrum

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Traunstein: Neue Fahrradständer im Stadt-Zentrum
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Bis zu 24 Fahrräder können am neuen Fahrradständer auf dem Maxplatz abgestellt werden. Weitere Möglichkeiten bestehen auf dem Stadtplatz. (Foto: Pültz)

Traunstein – Über eine gute Nachricht in diesen schlechten Zeiten der Corona-Krise dürfen sich die Radfahrer freuen: Wer mit seinem Stahlross aus den Außenbezirken in die Stadtmitte fährt oder aber auch in einem anderen Ort in die Pedale tritt und dann im Zentrum von Traunstein eintrifft, dem stehen dort nun viele Möglichkeiten zum Abstellen zur Verfügung. Die Stadt hat Fahrradständer auf dem Max- und dem Stadtplatz errichtet. Rund 40 Fahrräder können nun gut und sicher geparkt werden.


Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise ist der Stadtplatz in diesen Tagen meist wie leergefegt. Geschäfte sind geschlossen, wenige Fußgänger und Radfahrer lassen sich blicken. In normalen Zeiten ist das Herz der Stadt jedoch Anziehungs- und Treffpunkt für viele Bürger. Und in der Vergangenheit mussten dann zahlreiche Radfahrer immer wieder feststellen, dass sie kaum einen oder keinen Platz zum Abstellen ihres Stahlrosses finden. Künftig aber müssen sie nicht mehr lange suchen.

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Wiederholt war das Aufstellen von Fahrradständern in den städtischen Gremien zur Sprache gekommen. Welche Ausführungen eignen sich am besten? Wo genau sind die Abstellmöglichkeiten zu schaffen? Diese und andere Fragen stellten sich, jetzt sind sie geklärt. Die Stadt hat Nägel mit Köpfen gemacht und vier Ständer für insgesamt 39 Fahrräder eingerichtet.

Zwei von ihnen stehen, unmittelbar nebeneinander angeordnet, auf dem Maxplatz am Pavillon. »In den neuen Fahrradständern können bis zu 24 Fahrräder abgestellt werden«, berichtet Agnes Lamminger, die Pressesprecherin der Stadtverwaltung im Rathaus, auf Anfrage des Traunsteiner Tagblatts.

Nicht weit von ihnen entfernt befinden sich auf dem Stadtplatz zwei weitere Fahrradständer. An der Südfassade der Stadtpfarrkirche hat die Stadt nach Angaben von Lamminger neun sowie vor dem Gebäude Stadtplatz sechs Stellplätze geschaffen. Und die Pressesprecherin sagt weiter, dass die Stadt zusätzliche Stellplatzanlagen in den nächsten Wochen ebenfalls am Stadtplatz schaffen werde.

Ganz bewusst hat sich die Stadt für eine bestimmte Art von Fahrradständern entschieden. Laut Lamminger verhaken sich die Lenker nicht, die Räder können platzsparend aufgestellt werden, der zur Verfügung stehende Raum kann gut ausgenutzt werden. Der vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) empfohlene Mindestabstand der Räder untereinander – 50 Zentimeter – werde eingehalten. »Bei der Auswahl des Modells wurde außerdem darauf geachtet, dass es vom ADFC geprüft und empfohlen ist.«

Die neuen Fahrradständer für den Max- und den Stadtplatz haben laut der Pressesprecherin im Rathaus insgesamt 7600 Euro gekostet. Der Aufbau jeweils an Ort und Stelle ist in dieser Summe nicht berücksichtigt.

Weitere Fahrradständer am Bahnhof

Nicht nur im Zentrum, auch am Bahnhof will die Stadt in Sachen Fahrradfreundlichkeit zulegen. So plant sie nach Angaben von Lamminger im Rahmen der Bike+Ride-Offensive des Bundesumweltministeriums und der Deutschen Bahn AG die Aufstellung zusätzlicher Fahrradabstellanlagen am Bahnhof – vor allem für die Pendler, die von Zuhause kommen und in die Züge einsteigen. »Die Förderbescheide hierfür sind vor kurzem eingegangen, eine Aufstellung ist im Spätsommer vorgesehen.«

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