Verunreinigungen am Hochberg gehen weiter

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Flaschen und Dosen liegen immer wieder in und an den Wiesen am Hochberg.

Traunstein – Kein Ende nehmen die Verschmutzungen auf dem Hochberg. Nicht nur in den Reihen der Grundstückseigentümer, auch unter den Besuchern wächst die Kritik an den Verunreinigungen. Georg Schifflechner aus Palling zum Beispiel ist an den Wiesen spazieren gegangen und hat – wie er dem Traunsteiner Tagblatt mitteilte – in einem Umkreis von nur wenigen Metern mehrere Flaschen und Büchsen gefunden. Der Stadt Traunstein sei die Problematik, wie Pressesprecherin Agnes Giesbrecht sagte, bekannt und »wird auch – soweit möglich – behoben«.


Die Wiesen am Hochberg sind ein beliebter Treffpunkt für Ältere und vor allem für Jüngere, die dort den Sonnenuntergang genießen. Nicht alle Besucher verlassen den Platz jedoch so, wie sie ihn vorgefunden haben. Ernst Haider (UW) hat vor einiger Zeit im Stadtrat auf die Verunreinigungen hingewiesen und die Verwaltung im Rathaus aufgefordert, nach Möglichkeiten zu suchen, die Verschmutzungen zu beseitigen (wir berichteten).

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Das Blatt hat sich allem Anschein nach bislang jedoch noch nicht zum Besseren gewendet. So berichtet Schifflechner, dass er dieser Tage den Hochberg besucht habe. »Da im Biergarten alles besetzt war, sind wir noch eine Runde spazieren gegangen. Hierbei haben wir wie viele andere auch die schöne Aussicht genossen.« Negativ aufgefallen sei ihm, wie er weiter mitteilt, »dass sich zahlreiche Gruppen einfach in den hochgewachsenen Wiesen ihre Sonnenuntergangsinseln geschaffen haben«. Und beim Gang entlang der Straße habe er dann zahlreiche Büchsen, Zigarettenschachteln und anderes an und in den Wiesen entdecken müssen. »Einen Teil davon habe ich mitgenommen und in einem Mülleimer entsorgt.« Auffällig sei außerdem gewesen, so Schifflechner weiter, »dass ständig PS-starke Autos rauf- und runtergefahren sind – und das entweder lautstark oder mit überhöhter Geschwindigkeit.«

Die Stadt will das Problem laut Giesbrecht »soweit möglich« aus der Welt schaffen. »Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs leeren regelmäßig die Mülleimer am Hochberg und sammeln bei dieser Gelegenheit den Müll entlang der Kreisstraße ein. Es ist ihnen aber nicht möglich, auch den Unrat von privaten Grundstücken zu entfernen, da sich diese Grundstücke eben in Privatbesitz befinden und deshalb nicht einfach betreten werden dürfen.« Und weiter: »Für sich allein kann die Stadtverwaltung nicht handeln.« Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer werde deshalb auf die betroffenen Grundstücksbesitzer zugehen und das Gespräch suchen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. pü

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