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Veitsgroma-Zunft plant trotz Corona-Krise

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Traunstein: Veitsgroma-Zunft plant trotz Corona-Krise
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Bei der Veitsgroma-Zunft wurden treue Mitglieder geehrt. Unser Bild zeigt (von links) Präsidentin Josefine Dumebi, Wolfgang Kurz, Dietrich Sailer, Fabian Biermaier, die zweite Präsidentin Marietta Lapper und Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer.

Traunstein – Bei der Jahreshauptversammlung der Veitsgroma-Zunft hat sich im letzten Jahr einiges verändert. Laut Präsidentin Josefine Dumebi gab es seit 2012 wieder ein Prinzenpaar, das den Verein würdig, mit stets guter Laune und besonderem Charme vertreten hat.


»Desweiteren hatten wir einen kleineren, familienfreundlicheren Faschingszug. Aufgrund von verschiedenen Vorkommnissen im Jahr davor mussten einige Konsequenzen gezogen werden, was einen Ausschluss von Stammtisch- und Hüttenwägen zur Folge hatte.« Diese Vorgaben seien von der Polizei und der Stadt Traunstein veranlasst worden.

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Der Faschingszug und die Open-Air-Party am Faschingssamstag seien reibungslos über die Bühne gegangen. Zumindest nach derzeitiger Sachlage gebe es aufgrund von Corona in der nächsten Saison keinen Faschingszug. Allerdings liefen bereits die Planungen für Auftritte. »Nach Möglichkeit lassen wir den Fasching nicht ausfallen, da es laut Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer eine Tradition ist und diese erhalten werden muss«, sagte die Präsidentin.

Kindergarde und Garde seien bereits eifrig beim trainieren und der Fanfarenzug übe bereits seit mehreren Wochen wieder. Wer Lust und und Laune hat, sei herzlich willkommen, bei den verschiedenen Gruppen einmal zu schnuppern.

Schriftführerin Petra Tradler berichtete über die Aktivitäten des letzten Jahres. Die Veitsgroma Zunft sei nicht nur im Fasching aktiv: »Letztes Jahr feierten wir die Einweihung des Ortsschildes 'Veitsgrom' mit einem Fest der unteren Stadt. Unser Fanfarenzug hat dazu ein Standkonzert gegeben.« Verschiedene Auftritte des Fanfarenzuges folgten, unter anderem die Traunsteiner Rosentage, Geburtstage, Hochzeiten und dergleichen.

»Richtig losgegangen ist es dann am 10. November mit der Vorstellung unseres Prinzenpaares Prinz Christian III. von Mietenkam und Prinzessin Elfriede I. vom Kindergartenland im Sailer- Keller. Alle waren sehr gespannt, da bis zum Schluss geheim gehalten wurde, wer nach sieben Jahren Pause das Prinzenpaar sein wird.« Viele befreundete Faschingsgesellschaften waren zu diesem Anlass gekommen.

Weiter ging es mit verschiedenen Faschingseröffnungen, unter anderem bei Naracucula Kuchl, der Salzburger Faschingsgilde, Blau-Weiß-Kammer, »So Halunke« Waging und dem Faschingsclub Tittmoning. Höhepunkt war dann im Januar die Krönung des Prinzenpaares. Danach folgten verschiedene Auftritte. Dabei konnte das Prinzenpaar 26-mal sein Können zeigen. Die Kindergarde tanzte 21-mal, die Garde unterhielt die Zuschauer mit ihrer Show 19-mal, die Powerfrauen tanzten 32-mal und der Fanfarenzug hatte das ganze Jahr über 35 Auftritte.

Kassier Christian Kriegenhofer gab die Zahlen des letzten Jahres bekannt. Große Posten waren zum Beispiel am Faschingssamstag die Security, die die Behörden gefordert hatten. Durch die Auflagen von Polizei und Stadt seien die Einnahmen leider zurückgegangen »und wir schafften es gerade noch mit einer schwarzen 0«.

Die Kosten seien gestiegen, da für eine Open-Air-Party ganz andere Voraussetzungen gegeben seien wie etwa ein DJ (um alles wetterfest zu machen). Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer (CSU) zeigte sich sehr erfreut über die Aktivitäten des Vereins, der in Traunstein alt eingesessen sei und die Stadt Traunstein positiv nach außen vertrete. In diesem Sinne habe er bereits seine Unterstützung zugesagt.

Geehrt wurden auch die treuen Mitglieder Andrea Lutz und Sebastian Steinberger (15 Jahre), Fabian Biermaier (25 Jahre), Dietrich Sailer, Franz Schwanninger und Günter Soukup (35 Jahre), Elfriede Aschenbrenner, Robert und Wolfgang Kurz (40 Jahre), Franz Eglseer (45 Jahre), Max Hohenadler und Helmut Weiss (55 Jahre).

»Wir werden auf alle Fälle, sofern es möglich ist, in der kommenden Saison Präsenz zeigen und im Jahr 2022 unser 123. Jubiläum feiern. Darauf freuen wir uns schon heute«, so Dumebi abschließend. fb

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